1. Männermannschaft


Aktuelles aus der 1. Männermannschaft:

6. Spieltag Kreisoberliga

Nach der indiskutablen Leistung der Vorwoche und dem damit verbundenen Ausscheiden im Kreispokal wollten wir uns mit einem Sieg im Heimspiel gegen VTB Chemnitz direkt wieder rehabilitieren. Wohlwissend um die Spielanlage des Gegners und die Tatsache, dass die Schönauer in der Liga bis dato ebenfalls ungeschlagen waren, brauchte es von allen Beteiligten eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit.

Vom Start weg war der Mannschaft anzumerken, dass sie um Wiedergutmachung bemüht war. Wenngleich eine gewisse Anfangsnervosität zu spüren war, wurden die taktischen Vorgaben in weiten Teilen sehr gut umgesetzt. Nach ersten Minuten des Abtastens nahmen wir in der Folge das Heft des Handeln immer zielstrebiger in die Hand. Das frühe Führungstor durch Lenz in der 8. Minute – vorausgegangen war ein Eckball Michel‘s und eine Kopfballablage von Ruff – ließ die letzte Verunsicherung bereits sehr früh weichen. Während wir defensiv kaum etwas zuließen, erspielten wir uns auch im Anschluss immer wieder gute Torgelegenheiten, die wir – und das war sicher ein großes Manko in Halbzeit 1 – leider nicht erfolgreich abschließen konnten. Als Michel in Minute 27 einen Freistoß von der linken Seite scharf Richtung langes Eck zog, hatten einige den Torjubel wohl schon auf den Lippen. Im Gegensatz zu den Situationen zuvor, in denen wir uns ein ums andere Mal selbst im Wege standen, war es diesmal der Querbalken, der das verdiente 2:0 verhinderte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wäre dann beinahe das passiert, was in so einem Spiel keinesfalls passieren sollte: Ein lang geschlagener Ball in unseren Strafraum wurde von Goalgetter Heinz gekonnt auf unser Gehäuse verlängert – glücklicherweise setzte der Ball so auf, dass er über das verwaiste Tor sprang.

Allzu viel gab es zum Pausentee nicht zu kritisieren – stimmten doch Laufbereitschaft, Einsatzwille, Zweikampfführung & spielerische Elemente. Lediglich die Zielstrebigkeit im letzten Angriffsdrittel und der unbedingte Wille, die „Pille“ über die Linie zu drücken, ließen Raum für Verbesserungen. Mit dem festen Vorsatz, unser Spiel auch in diesen Punkten zu verbessern, starteten wir schwungvoll in die zweite Hälfte. Und erneut dauerte es nicht lange, bis der gut leitende Schiedsrichter ein weiteres Tor auf seinem Kärtchen vermerken durfte: Ein hervorragender Pass vom fleißigen Ruff ließ Al Hakeem mit Tempo in den gegnerischen Strafraum eindringen. Nachdem auch der letzte Gegenspieler per gekonntem Haken ins Leere geschickt wurde, schob Al Hakeem souverän zum 2:0 ein (50‘). Die Vorentscheidung? Nicht wirklich. In der Folge gingen wir es etwas zu defensiv an, während uns der enge Zugriff immer mal wieder fehlte. Was womöglich auch ein Resultat unseres hohen Aufwandes zuvor war, hätte das Spiel beinahe wieder spannend werden lassen. Es braucht dann wohl manchmal auch etwas Fortune, um in so einer Situation nicht nochmal ins Wanken zu geraten: Eine der ganz wenigen Unstimmigkeiten in unserer Defensive nutzte Heinz zum vermeintlichen 2:1, doch der Linienrichter hob – auch zu unserer Überraschung – die Fahne wegen Abseits‘. Vielleicht war es dieser Wachmacher, der uns in der Schlussviertelstunde wieder aktiver werden ließ. Bei einem Vorstoß über unsere rechte Seite schaltete Geupel nach einem zu kurz abgewehrten Ball gedankenschnell und brachte das Leder erneut scharf nach innen. Es blieb dem an diesem Tag gut aufgelegten Al Hakeem vorbehalten, die gute Hereingabe per Flugkopfball zu veredeln (79‘). Auch wenn wir in den letzten Minuten sogar noch hätten erhöhen können, spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf relativ gut wieder.

Am Ende bleiben drei verdiente Punkte auf der Clausstraße, die aber auch nur dann großen Wert haben, wenn es uns in den nächsten Wochen gelingt, an Konstanz zuzulegen.

Der Mannschaft von VTB Chemnitz wünschen wir bis zum Wiedersehen in der Rückrunde eine erfolgreiche und verletzungsfreie Zeit.

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1. Runde Kreispokal

In der 1. Runde des Kreispokals gastierten wir bei der 2. Mannschaft der VfL aus Chemnitz. Entsprechend der positiven Pokal-Erinnerungen der letzten Jahre hatten wir den uneingeschränkten Anspruch, diese erste Hürde zu nehmen. Wie weit allerdings Anspruch und Wirklichkeit manchmal auseinander liegen können, musste wir an diesem Sonntag schmerzlich erfahren. Wer nach einer halbwegs vernünftigen Anfangsviertelstunde und dem 0:1 per Kopf durch Hähle nach einem Eckball noch dachte, der Grundstein für ein Weiterkommen wäre gelegt, wurde in der Folgezeit eines Besseren belehrt.

Ein aufopferungsvoll und bis zur totalen Erschöpfung kämpfender Gegner zeigte uns eindrucksvoll, was an diesem Tag nötig gewesen wäre, um das Spiel siegreich zu gestalten. In kaum einer Phase der Partie waren wir in der Lage, den 30 Zuschauern auf der Eislebener Straße einen Klassenunterschied zwischen beiden Teams zu präsentieren. Mangelnde Laufbereitschaft, fehlendes Durchsetzungsvermögen, kaum spielerische Ideen und zu viele weit von Normalform entfernte Akteure – nur einige Gründe, warum der Gastgeber am Ende völlig verdient in die 2. Runde einziehen konnte.

Dies hätte bereits nach 90 Minuten geschehen müssen, jedoch konnten wir in der 2. Minute der Nachspielzeit noch durch Ruff ausgleichen. Psychologischer Vorteil in der Verlängerung? Pustekuchen! Lediglich in der 1. Halbzeit der Verlängerung konnten wir uns einige wenige Möglichkeiten erspielen, welche allerdings leichtfertig vergeben wurden. Die Entscheidung für sein Team, dass sich kräftemäßig völlig am Ende nur noch ins Elfmeterschießen retten wollte, erzielte nach individuellem Fehler unsererseits Balde in der 118. Minute. Am Ende des Tages bleibt festzuhalten, dass ein Weiterkommen an diesem Tag schlichtweg unverdient gewesen wäre.

Wir gratulieren der VfL Chemnitz 2 zum Einzug in die nächste Runde und wünschen weiterhin eine erfolgreiche und verletzungsfreie Zeit.

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5. Spieltag Kreisoberliga

Der 5. Spieltag der diesjährigen Kreisoberligasaison führte uns zum Vorjahreszweiten VfL Chemnitz. Nach zwei Unentschieden in Folge wollten wir – ungeachtet der personellen Situation und der äußeren Rahmenbedingungen – wieder einen Dreier einfahren. Dass uns mit VfL ein spielstarker und gleichzeitig robuster Gegner erwarten würde, war von Beginn an klar und sollte dieses Vorhaben nicht einfacher machen.

Zwischen beiden Mannschaften, die mit einer ganz ähnlichen taktischen Ausrichtung aufwarteten, entwickelte sich von der ersten Minute an ein intensives Spiel. Da das schwierige Geläuf nicht immer die „ganz feine Klinge" erlaubte, musste sich der geneigte Zuschauer zunächst mit energisch geführten Zweikämpfen zwischen den Strafräumen begnügen. So waren es häufig Ballverluste im Zentrum, die für gefährliche Situationen auf beiden Seiten sorgten. Die erste gute Gelegenheit hatte Lippmann nach einem VfL-Freistoß – sein Kopfball war aber kein größeres Problem für den an diesem Tag stark aufgelegten Kretzschmar. In Spielminute 19 hatten wir dann die riesige Chance auf die Führung. Ein Freistoß von Peters konnte von der VfL-Abwehr nur ungenügend geklärt werden, woraufhin Ma in bester Position zum Abschluss kam. Wohl etwas überrascht von dieser Gelegenheit schoss er das Spielgerät dem gegnerischen Torhüter aber direkt in die Arme. Mit zunehmender Spieldauer war die Heimmannschaft in der Folge etwas gefährlicher, wobei die ganz großen Gelegenheiten (auch dank einer starken Defensivleistung unsererseits) ausblieben. Wir wiederum machten es in manchen Situationen unnötig kompliziert. Somit ging es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Pause.

Einfachheit und Geradlinigkeit – das waren die beiden Schlüsselwörter der Halbzeitansprache und gleichzeitig das, was unserem Spiel bisweilen noch fehlte. Wie die Mannschaft dies dann in Hälfte 2 umsetzte, war beeindruckend.

Und so brauchten wir nicht lange, um nach Wiederbeginn das erste Mal jubeln zu dürfen: Ballgewinn im Mittelfeld, schneller Pass auf Al Hakeem, der das Spiel mit guter Übersicht auf Ma verlagerte, ein weiterer Querpass vor dem Tor auf Peters – 0:1. Es gibt sicherlich unwichtigere Zeitpunkte und Spiele für ein erstes Pflichtspieltor.

Mit der Führung im Rücken waren wir nun die klar bessere Mannschaft und hätten das zweite Tor fast nachlegen müssen: Nachdem der über rechts durchgebrochene Schulze noch am VfL-Schlussmann scheiterte, bekam Al Hakeem den Rebound direkt vor die Füße. Leider ging sein Schuss knapp am Tor vorbei. Auf der anderen Seite wurde der Gastgeber bei einem direkten, noch leicht von Lenz abgefälschten Freistoß gefährlich, den Kretzschmar jedoch gekonnt zu parieren wusste. Da wir an diesem Tag in allen Mannschaftsteilen hochkonzentriert und mit großer Leidenschaft zu Werke gingen, erlaubten wir dem Gegner keine weiteren nennenswerten Gelegenheiten. Vielmehr noch hatten wir bei einem Konter über Günther und Debütant Jacobi die erneute Chance den Vorsprung auszubauen. Einzig ein ungenauer letzter Pass verhinderte die Vorentscheidung.

Am Ende des Tages konnten wir – auch dank einer Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel - einen hochverdienten, wenn auch hart erkämpften, Sieg verbuchen. Glückwunsch an die gesamte Mannschaft zu dieser Leistung. Ein besonderer Dank für die Unterstützung gilt an dieser Stelle auch den Sportfreunden Bröcher und Wabra.

Am kommenden Wochenende führt uns das Pokallos erneut zum VfL Chemnitz – diesmal jedoch zur Zweitvertretung. Der ersten Mannschaft wünschen wir bis zum Wiedersehen eine erfolgreiche und verletzungsfreie Zeit.

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