1. Männermannschaft


Aktuelles aus der 1. Männermannschaft:

Kreisoberliga 2023/2024: 27. Spieltag

Nach einer über weite Strecken indiskutablen Leistung verlieren wir unser Heimspiel gegen Einsiedel auch in dieser Höhe verdient mit 2:6.

Während man den Gästen die Bedeutung dieser Begegnung jederzeit anmerkte, fehlte es uns schlichtweg an Allem was es braucht, um ein Fußballspiel erfolgreich zu bestreiten.

Somit wird für uns die Luft im Abstiegskampf wieder dünner und es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft nach dem freien Pfingstwochenende zum Auswärtsspiel in Adorf ein anderes Gesicht zeigt.

Es spielten:

Kretzschmar – Pfeifer (ab 64.min Zalenga), Klipphahn, Uhlig – Nuss, Jäger, Lenz, Eckert (ab 21.min Schmeißer) – Omari (ab 69.min Al Saleh), Büchner (ab 58.min Akbari), Lukschanderl

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Kreisoberliga 2023/24: 24. Spieltag

43 Stunden nach der kräftezehrenden Partie bei der Germania hatten wir am 24.Spieltag erneut ein Spitzenteam der aktuellen Kreisoberligasaison zu Gast auf der Clausstraße. Mit zwei weiteren verletzungsbedingten Ausfällen (Ruff und Georgi) zu den vielen aus verschiedensten Gründen aktuell nicht zur Verfügung stehenden Spielern (Voitel, Michel, Pörnig, Trebeck, Al Hakeem, Günther, Hongyu, Schmiedel, Tajik, Zalenga, Richter, Lau, Schulze) gingen wir trotz schwerer Beine, ob der drei hart erkämpften Punkte vom Freitag, selbstbewusst in das Heimspiel.

Die Vorgabe, durch mannschaftliche Kompaktheit, konsequentes Verschieben, robuste und klare Zweikampfführung sowie eine etwas defensivere Grundausrichtung dem Gegner so wenig wie möglich Aktionen im torgefährlichen Raum zu bieten, setzten wir im ersten Durchgang hervorragend um. Die Vorgabe immer wieder selbst durch schnelle Gegenstöße gefährlich zu werden jedoch kaum, aufgrund von Reserven in der Ballsicherung, Spielfortsetzung sowie hier und da etwas fehlendem Mut und gedanklicher Frische. Demnach entwickelte sich ein Spiel zumeist zwischen den Strafräumen und ohne nennenswerte Chancen auf beiden Seiten, obgleich die Jungs vom Sonnenberg die optische Überlegenheit definitiv für sich verbuchen konnten. Mit dem Willen die Konzentration – trotz mit Sicherheit schwindender Kräfte – weiter oben zu halten und eigene Offensivbemühungen mit mehr Überzeugung zu initiieren, starteten wir in Hälfte zwei.

Besser aus der Kabine kam allerdings der Gast und setzte uns nun zunehmend unter Druck. Eine Vielzahl an Standards, zumeist gefühlvoll von Möschwitzer vor unser Tor gebracht, fanden nun des öfteren die Zielspieler Weckert und Rottluff, so dass sich ein wieder sehr gut aufgelegter Baldauf ein ums andere Mal gehörig strecken musste, um einen Rückstand zu verhindern. Mit der ersten gefährlichen Aktion unsererseits im zweiten Durchgang gingen wir wie aus dem Nichts in Führung. Omari setzte ich in der 59. Minute nach feinem Pass von Lukschanderl im Eins gegen Eins durch und behielt frei vor Scharfenberger die Übersicht.

Ein klarer Wirkungstreffer für den Gegner, der sich in der Folge etwas sammeln musste – bis auf eine Dreifachchance aus einer Ecke resultierend, an deren Ende Fotinho seinen Meister wiederum in Baldauf fand – standen wir nun wieder stabiler in der Defensive. Die so langsam aufkommenden Träume, diese Partie vielleicht sogar mit einem vollen Erfolg zu beenden, ließ Möschwitzer in der 81. Minute vorerst zerplatzen. Aufgrund zu großer Abstände in der letzten Kette sowie mangelnder Abstimmung und Absicherung fand ein gut geschlagener Ball von Weckert doch noch den bis dato aus dem Spiel heraus unauffälligen Gästestürmer, welcher in bekannter Manier das Leder an unserem Keeper vorbei in das Netz legte.

Während das Spiel bis zum Ausgleich sicherlich niemanden der 72 zahlenden Zuschauern vom Hocker riss, entwickelte sich nun bis zum Ende der 5-minütigen Nachspielzeit ein offener Schlagabtausch. Chancen auf unserer (Lenz, Büchner, Omari), aber auch Sonnenberger Seite (u.a. Weckert’s Kopfball Zentimeter am langen Pfosten vorbei) hätten den Spielstand durchaus noch entsprechend verändern können. Am Ende gemessen am Spielverlauf und der Verteilung der Spielanteile sowie Chancen ein sicherlich gewonnener Punkt für uns, auch wenn wir den Ausgleich erst relativ spät hinnehmen mussten. Ein Sieg wäre möglich, aber aufgrund der angebrachten Gründe dennoch unverdient gewesen… aber wer fragt am Montag schon danach.

Nach dem desolaten Start in die Rückrunde mit zum Teil katastrophalen Spielen und Ergebnissen haben wir uns wieder gefangen. Aus den letzten 5 Spielen, davon 4 gegen Spitzenteams, konnten wir bei nur einer knappen Niederlage gegen die Post immerhin 8 Punkte holen. Beim Blick auf die Tabelle unheimlich wichtige Punkte, welche uns erlauben – auch in Hinblick auf das anstehende spielfreie Wochenende – kurz durchzuatmen. Mehr aber auch nicht. Die kommenden Spiele bis zum Saisonende werden uns alles abverlangen, um die Klasse zu halten. Es heißt also weiterhin sich dessen bewusst zu sein und mit Zusammenhalt, Einsatz sowie harter Trainingsarbeit allen widrigen Umständen zu trotzen.

Den freundlichen, fairen und stets respektvollen Gästen wünschen wir für die restlichen Spiele viel Erfolg. Bleibt verletzungsfrei!

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Kreisoberliga 2023/24: 14. Spieltag (Nachholer)

Im Nachholspiel vom 14. Spieltag trafen wir in dieser Saison erstmals auf die Germanen aus Altchemnitz. Dass uns Abendspiele in dieser Saison durchaus liegen, konnten wir bereits gegen Adelsberg und Klaffenbach unter Beweis stellen, allerdings jeweils auf heimischem Geläuf. Trotz des widrigen Wetters war der Platz des letztjährigen Landesklassevertreters gut bespielbar.

Wissend um die Wichtigkeit dieser Partie starteten wir engagiert und feldüberlegen in die ersten 45 Minuten. Bereits nach 8 Minuten dann der erste Aufreger, als Ruff im gegnerischen Strafraum nur per Foul gestoppt werden konnte. Zwar nahm Schiedsrichter Stephan in dieser Situation das ihm für solche Fälle zur Verfügung stehende Utensil zwischen die Lippen, ein Pfiff wollte ihm dann aber doch nicht entgleiten. Wir ließen uns davon nicht beirren und versuchten das Spielgeschehen weiterhin zu diktieren. Auch wenn wir in der Folge optisch überlegen blieben, waren ganz große Torchancen eher selten. Schmeißer‘s Schuss aus ca. 16m und Kopfball nach Freistoß gehörten hier schon zu den besseren Gelegenheiten, fanden aber jeweils nicht den Weg ins gegnerische Gehäuse. Auch so manche gute Eingabe über außen blieb ungenutzt, da es uns entweder an cleverer Strafraumbesetzung oder dem letzten Quäntchen Biss mangelte. Auf der anderen Seite ließen wir defensiv so gut wie nichts zu, obwohl die z.T. starke individuelle Klasse der Germanen in einigen schnellen Umschaltsituationen immer mal wieder aufblitzte. Als Ruff dann in Minute 43 auf die Reise geschickt und von Weigel regelwidrig von den Beinen geholt wurde, ertönte endlich der unvermeidliche Elfmeterpfiff. Mit der Erfahrung aus mehreren Dekaden verwandelte Klipphahn souverän zur Führung.

Nach dem Seitenwechsel sollte sich – aus unserer Sicht völlig unnötig – ein gänzlich anderes Spiel zeigen. Wir verstanden es nun nicht mehr, eigenen Ballbesitz in nennenswerter Größenordnung zu generieren bzw. den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. So brauchte es erneut einen starken Baldauf, der uns ein ums andere Mal vor dem Ausgleich bewahrte. Von den zahlreichen Standards, die wir nun um den eigenen Strafraum fabrizierten, sollte einer dann doch zum Ausgleich durch Germanen-Kapitän Illing führen (59‘). Sichtlich euphorisiert packte Germania nun noch eine Schippe drauf und forderte uns defensiv immer mehr. Mit letztem Einsatz und etwas Glück überstanden wir diese Phase jedoch – und traten in der Schlussviertelstunde zumindest ab und an wieder offensiv in Erscheinung. Als bereits viel auf eine Punkteteilung hindeutete, war es wieder mal Ruff, der einen Freistoß von Schmeißer per Kopf über die Linie drückte (88‘). Die restlichen 2+7 Minuten hielten wir uns dann schadlos und konnten so einen ganz wichtigen Dreier einfahren.

In Summe hätte ein Unentschieden dem Spielverlauf sicher mehr entsprochen. Auf der anderen Seite hatten wir in dieser Saison genug Spiele, in denen uns wichtige Punkte kurz vor dem Abpfiff durch die Hände geglitten sind. Insofern nehmen wir das Spielglück diesmal gern mit.

Unseren Gastgebern wünschen wir eine erfolgreiche und verletzungsfreie Restsaison. Wir sehen uns ja bald schon wieder im Rückspiel.

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Kreisoberliga 2023/24: 23. Spieltag

Nach zuletzt wieder ansteigender Formkurve gastierten wir am 23. Spieltag in Neukirchen. Wissend um die Schwierigkeit dieser Auswärtsaufgabe und die unfassbar enge zweite Tabellenhälfte, war schon im Vorhinein klar, dass es hier eine ähnliche Leistung wie in den letzten beiden Spielen braucht, um etwas für das eigene Punktekonto zu tun.

Besser ins Spiel fanden jedoch die Gastgeber. Während wir große Mühe hatten, uns auf das Positionsspiel unseres Gegners einzustellen, ließ Neukirchen den Ball recht gefällig laufen und versuchte es immer wieder mit (hohen) Bällen aus dem Halbfeld hinter die Kette. In den meisten Fällen wussten wir dies zu verteidigen, allerdings brauchte es auch mehrere Großtaten unseres an diesem Tag hervorragend aufgelegten Torhüters. So zeigte Baldauf beispielsweise sowohl bei einem Abschluss aus Nahdistanz nach einer Ecke all sein Können auf, als auch im 1vs1 gegen Routinier Laskowski. Ohne selbst wirklich ernsthaft Torgefahr ausgestrahlt und spielerische Akzente gesetzt zu haben, ging es mit 0:0 in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff gelang es uns nun zunehmend, auch die Neukirchner Defensive etwas mehr zu beschäftigen. Während Schmeißer sowohl eine hervorragende Eingabe von Lukschanderl, als auch einen durchrutschenden Freistoß von Uhlig nicht im Tor unterbringen konnte, musste Baldauf auf der anderen Seite erneut in höchster Not retten, indem er einen platzierten Abschluss aus dem Angel kratzte. Ob des vielen Ballbesitzes und der vergebenen Chancen wirkte Neukirchen zunehmend etwas resigniert, während wir an Stabilität gewannen. Als nicht mehr so wahnsinnig viel darauf hindeutete, dass die 78 zahlenden Zuschauer auch in den Genuss von Toren kommen würden, gingen wir mit 0:1 in Führung (82‘) – Ruff schraubte sich in einen Freistoß von Klipphahn und lenkte das Kunstleder gekonnt ins Netz. Wer uns in dieser Saison etwas verfolgt hat, weiß, dass die 10 Minuten nach eigener Führung die gefährlichsten für uns sind. In diesem Fall brauchte es nur 2 Minuten, bevor Schiedsrichter Wogawa einen mindestens fragwürdigen Elfmeter gegen uns pfiff. Hieronymus verwandelte sicher zum 1:1 (84‘). Unmittelbar danach ereignete sich dann die sicherlich ärgerlichste Aktion an diesem Tag: Im Zurücklaufen nach dem verwandelten Elfmeter ließ sich der Neukirchner Kapitän zu einer sehr unsportlichen Tätlichkeit hinreißen – alle drei anwesenden Schiedsrichter waren jedoch anderweitig beschäftigt – womit auch immer. Die Situation endete mit gelb für unseren Kapitän, der sich völlig zu Recht beschwerte.

Am Ende des Tages nehmen wir den hart erkämpften Auswärtspunkt natürlich gern mit. Über den gesamten Spielverlauf gesehen, können wir damit sicher gut leben. Gleichzeitig schafften wir es nahezu über die gesamte Spielzeit nicht, an die jüngsten Leistungen anzuknüpfen. Das wird aber schon am Freitag nötig werden, wenn wir unseren letzten ausstehenden Nachholer gegen Germania haben.

Den Sportfreunden aus Neukirchen wünschen wir eine verletzungsfreie und erfolgreiche Restsaison.

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Kreisoberliga 2023/24: 22. Spieltag

Am 22. Spieltag empfingen wir bei frühsommerlichen Bedingungen mit dem Postsportverein die nächste Spitzenmannschaft auf der Clausstraße und wollten nach dem vorösterlichen Sieg gegen Klaffenbach erneut punkten.

Um die herausragende Klasse der Gäste vor allem in der Offensive wissend, starteten wir defensiv kompakt in die Partie. Über ein schnelles und geradliniges Umkehrspiel gelang es uns dabei in der ersten Halbzeit wiederholt, für ausreichend Torgefahr zu sorgen. Aufgrund der Fülle an besten Einschussmöglichkeiten durch Omari, Al Hakeem, Schmeißer und Ruff in den ersten 30 Minuten ist es umso ärgerlicher, dass nicht wir, sondern die Post das erste Mal in diesem Spiel jubeln durfte. Degenkolb verwertete in der 31. Minute eine der unheimlich stark getretenen Ecken per Kopf.

Fast im direkten Gegenzug erzielte Lenz nach Freistoß von Uhlig den vermeintlichen Ausgleich, welcher jedoch vom Schiedsrichtergespann – zur Verwunderung ALLER Zuschauer im Rund – wegen angeblichen Abseits wieder einkassiert wurde. So mussten wir bis zum Pausenpfiff warten, bis sich Omari aus mittlerer Distanz erneut ein Herz fasste und etwas glücklich zum bis dato mehr als verdienten Gleichstand treffen konnte.

Das Momentum nun auf unserer Seite vermutend, ob der guten Leistung in Hälfte eins sowie der klaren Vorgabe, bei Standards jeglicher Art des Gegners absolut konzentriert und nah am Mann zu sein, gingen wir optimistisch und voll motiviert in den zweiten Durchgang.

Hier entwickelte sich nun ein mitunter nicht allzu ansehnliches Spiel zumeist zwischen den Strafräumen. Die Post mit mehr Spielkontrolle und optischer Überlegenheit, jedoch aus dem Spiel heraus nicht unbedingt zwingend. Uns allerdings gelang es über die gesamte restliche Spielzeit kaum bis gar nicht mehr, an die offensive Power aus der ersten Hälfte anzuknüpfen, um den Gast defensiv vor Probleme zu stellen. Was sich dann mehrfach andeutete, machte Demmler in der 78. Minute wahr und drosch einen weiteren Standard in Form eines Freistoßes von halblinks in die lange Ecke.

Mit viel Moral und nach einer taktischen Umstellung konnten wir nach einem der wenigen Vorstöße über Lenz in Minute 85 nochmals in den Gegners Strafraum vordringen und einen berechtigten Handelfmeter erzwingen. Klipphahn behielt die Nerven und vollendete mit all seiner Erfahrung souverän. Aufgrund des gesamten Spielverlaufes ein Punktgewinn, für den wir uns im Nachgang hätten sicherlich nicht entschuldigen müssen. Daraus wurde aber nichts. Analog zum Hinspiel, welches wir ebenfalls mit der letzten Aktion mit 3:2 verloren, gelang Ahner in der 95. Minute per Kopf – natürlich nach einer Ecke und somit weiterem Standard von Demmler – der Siegtreffer.

Am Ende stehen wir mal wieder mit leeren Händen da, obwohl wir dem vermeintlichen Spitzenreiter gehörig Paroli boten und auch kämpferisch eine solide Leistung zeigten. Nun gilt es, diesen Nackenschlag schnellstmöglich aus den Köpfen zu bekommen und die richtigen Lehren daraus zu ziehen. Die Wunden zu lecken und aktiv alles dafür zu tun, Blessuren auszukurieren, um am kommenden Sonntag einsatzfähig, konkurrenzfähig und voller Elan die nächste schwierige Aufgabe in Neukirchen anzugehen. Auch dieses Spiel gegen die Post hatte einige Phasen, auf die wir positiv schauen können und hoffentlich jedem gezeigt haben, dass wir uns nirgends verstecken müssen!

Den Gästen vom Marktsteig Glückwunsch zum Sieg sowie eine erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie Restspielzeit!

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