1. Männermannschaft


Aktuelles aus der 1. Männermannschaft:

4. Punktspiel

Sonntag 15.09.2019 15:00Uhr

SG Neukirchen : SpVgg. Blau Weiß Chemnitz  5 : 0 (2:0)

Tore: 1:0 Ochs (24.min.) / 2:0 Hieronymus (25.min.) / 3:0 Ochs (76.min.) 4:0 Laskowski (85.min.)/ 5:0 Laskowski (87.min.)

Schiedsrichter: Martin, Olaf 

1. Assistent: Hanschke, Matthias / 2. Assistent: Wächtler: Andre

Zuschauer: 40

Spielbericht:

Wieder einmal war die Personalsituation aus den unterschiedlichsten Gründen sehr angespannt. Lediglich 11 Spieler standen zur Verfügung, dazu kamen noch 2 Wechsler aus der 2. Mannschaft, welche aber schon am Vormittag ein Match in den Beinen hatten. Vor allem mangelte es an Abwehrspielern, und so kam es zu Umstellungen, wie sie dieser Art sicher  Seltenheitswert haben. So rückte Nils Schmeißer nach hinten und bildete mit Christoph Voitel das Innenverteidiger-Paar. Dies sollte sich aber zunächst keinesfalls negativ auswirken, denn beide agierten recht sicher, gewannen ihre Zweikämpfe und hatten auch in der Spieleröffnung die eine oder andere gute Szene. Obwohl den Hausherren, die zuerst bergab spielen durften, die Anfangsphase gehörte, kamen sie zunächst zu keiner klaren Chance. Lediglich bei einem weiten Ball in der 5. Minute, welcher in den Strafraum segelte, drohte unserem Kasten Gefahr. Der Ball wurde geklärt, und fortan kam unsere Elf etwas besser ins Spiel. In der 10.Minute ergab sich dann sogar die dicke Chance, unsererseits in Führung zu gehen. Leider konnte David Hiekel das missglückte Zuspiel eines Verteidigers auf den eigenen Keeper nicht ausnutzen. Aber diese Aktion gab Mut, und nach Foul am durchstartenden Lenz gab es in der 15. Minute einen Freistoß für unsere Farben. Dies durchaus in günstiger Position. Doch konnten wir daraus leider kein Kapital schlagen, denn dem von Zimmermann getretenen Ball fehlte die Präzision. Nur zwei Minuten danach wurde Daniel Bröcher ebenfalls von den Beinen geholt. Es gab zwar dafür die gelbe Karte und auch Freistoß. Doch Zählbares sprang auch diesmal nicht heraus. Man schien aber die Partie im Griff zu haben, denn von den Hausherren kam offensiv auch äußerst wenig. Dennoch konnten sie in der 25. Minute das 1:0 markieren. Eric Trebeck verlor auf der rechten Abwehrseite das Duell mit Ochs, dieser zog in Richtung Tor und überwand Kretzschmar mit einem Schuss in die Torwartecke. Doch es sollte kurz darauf noch schlimmer kommen. Keine Minute war gespielt, da klingelte es bereits ein zweites Mal im Blau-Weiß-Kasten. Nils Schmeißer hatte mit einem eigentlich sicheren Rückspiel seinen Keeper eingesetzt. Dieser hatte jedoch Schwierigkeiten, die Kugel zu kontrollieren, und vertändelte sie schließlich gegen den heraneilenden Hieronymus. Dieser hatte dann wenig Mühe, die Pille im leeren Gehäuse unterzubringen. Wieder einmal hatten individuelle Fehler unser Team binnen kürzester Zeit in Rückstand gebracht. Noch war aber genügend Zeit, um dem Spiel eine Wende zu geben. Bis auf einen Distanzschuss von Lenz (ging drüber) gelang in Hälfte eins aber nicht viel. Wie schon erwähnt war aber noch genug Zeit, in Hälfte zwei spielten wir mit der Sonne im Rücken und dazu noch bergab. Tatsächlich erhöhten wir auch etwas die Schlagzahl und hatten auch die eine oder andere Chance. Zunächst war es Jonas Günther, der in Minute 50, nach schönem Zuspiel von Jalal freie Bahn im Strafraum hatte. Im letzten Moment wurde ihm der Ball aber noch vom Fuß gespitzelt, und es gab lediglich Ecke. Kurz darauf wurde Marco Lenz nach einem Solo im Strafraum zu Fall gebracht. Es war eine Situation von der Sorte „Elfmeter kann man geben, muss man aber nicht“. Für letzteres entschied sich der Refferee (52.min.). Auch nach einem Kopfball von unserem Kapitän in der 58. Minute war durchaus der Anschluss im Bereich des Möglichen, doch ging die Kugel vorbei. Auch wenn wir sicher kein Angriffsfeuerwerk abbrannten, Hoffnung bestand durchaus. Leider verletzte sich Christoph Voitel in der 66. Minute und musste vom Feld. Die dadurch notwendige erneute Umstellung bekam uns dann überhaupt nicht. Folge der Unordnung in unseren Reihen waren weitere Gegentore. Zunächst war es wieder Ochs, der sich im Strafraum durchsetzte und trocken aus gut 12 Metern einnetzte (3:0 76.min.). Der eingewechselte Ex-Oberliga-Kicker Laskowski war in der Schlussphase noch zweimal erfolgreich. Zunächst nutzte er einen weiteren Fauxpas unseres Schlussmannes und staubte in der 85. Minute zum 4:0 ab. In Minute 87 wurden wir dann auch noch ausgekontert, und schließlich ballerte Laskowski zum 5:0 ein. So stand am Ende ein Debakel, was sich zwar lange so nicht abzeichnete. Allerdings muss man sich schon fragen, ob es der Anspruch sein kann, Woche für Woche mit 11 Spielern durchs Land zu fahren. Dass man dies nicht wie schon gegen Kappel kompensieren kann, sollte eigentlich allen klar sein.

Aufstellung:

Kretzschmar / Voitel (ab 66.min. Selling) / Schmeißer / Trebeck (ab 77.min. Bauer) / Zimmermann / Lenz / Jalal / Bröcher / Günther / Hiekel / Eckert

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1. Pokalrunde

Sonntag 8.9.2019 15:00Uhr

SV Eiche Reichenbrand II. : SpVgg. Blau Weiß Chemnitz 2 : 5 (0:1)

Tore:      0:1 Bröcher (30.min.) / 1:1 Krauß (63.min.) / 1:2 Günther (64.min.) / 1:3 Jalal     (78.min.) / 2:3 Krauß (80.min.) / 2:4 Günther (85.min.) / 2:5 Schmeißer (89.min.)

Schiedsrichter: Lison, Peter  

Zuschauer: 18

Spielbericht:

Wie schon vor 3 Jahren führte uns die erste Pokalrunde nach Reichenbrand. Heute wie damals ging es gegen die 2. Mannschaft der Gastgeber. Lediglich vier Spieler auf unserer Seite waren aber wieder mit von der Partie (Kretzschmar / Klipphahn / Lenz / Voitel). Dass es keine einfache Aufgabe werden würde, war allen Beteiligten klar. Zum einen führte man uns auf den kleinen Kunstrasenplatz, um die Räume zu verengen, und zum Anderen ist derzeit das Selbstvertrauen in unseren Reihen nicht gerade auf dem höchsten Level. Außerdem ist in Pokalspielen immer auch eine Überraschung möglich. Obwohl wir uns vorgenommen hatten, gleich von Beginn an Druck zu machen, gelang dies in der ersten Viertelstunde nicht. Erst ein Lattenschuss von Richter in der 16. Minute nährte die Hoffnung auf eine frühe Führung. Danach kam zumindest etwas mehr Bewegung in unsere Aktionen, und bei Schmeißers Heber in Minute 20 lag ebenfalls das 0:1 in der Luft. Leider landete die Kugel nur auf dem Netz des verwaisten Reichenbrander Tores. Über den agilen Linksverteidiger Zimmermann kamen wir in der Folgezeit zu zwei weiteren guten Gelegenheiten. Zunächst zog er nach schönem Dribbling aus gut 18 Metern entschlossen ab. Seinen Schuss konnte Speck im Eiche-Tor nur abprallen lassen, doch keiner war zur Stelle, um abzustauben (25. min.). Besser klappte dies dann in Minute 30. Fast identisch war die Situation. Zimmermann schoss aus der Distanz, der Ball wurde abgewehrt, doch diesmal war Bröcher zur Stelle, um zum 0:1 zu vollenden.  Bis zur Pause passierte auf beiden Seiten dann nichts mehr Nennenswertes, und so ging es mit dem knappen Vorsprung für unser Team in die Kabinen. Wohl wissend, dass eine Steigerung her musste, um sicher die nächste Runde zu erreichen, begannen wir dann die zweite Hälfte der Begegnung. Jetzt wurde endlich das Tempo erhöht, und es ergaben sich einige hochkarätige Chancen. Ein klasse Kopfball von Lenz in der 49. Minute wurde allerdings vom Keeper von der Linie geholt. Und auch bei Zimmermanns Geschoss nach starker Einzelleistung hatte der Schlussmann die Finger noch am Ball und lenkte diesen an die Latte (53.min.).  Knapp war es auch in der 57. Minute als Terence Richter aus gut 20 Metern abzog, die Kugel jedoch am Pfosten vorbei strich (61.min.). Nichts deutete zu diesem Zeitpunkt auf einen Treffer der Gastgeber, aber so lange es lediglich 0:1 stand, war in diesem Spiel noch alles möglich. Und tatsächlich kamen die Hausherren in der 63. Minute zum Ausgleich. In einer unübersichtlichen Situation in unserem Strafraum bekamen wir den Ball nicht aus der Gefahrenzone, und aus dem Gewühl heraus war es der Reichenbrander Krauß, welcher die ,,Pille“ unhaltbar für Kretzschmar im linken Dreiangel versenkte. Zum Glück konnte unsere Mannschaft sofort antworten. Nach schönem Zuspiel von Schmeißer war es Jonas Günther, welcher im Strafraum die Übersicht behielt, den Torwart noch überlief und zum 1:2 einschob (64.min.). Günther war dann auch maßgeblich am dritten Treffer unseres Teams beteiligt. Seine Schnelligkeit und Dribbelstärke nutzend, ging er in der 78. Minute auf der linken Seite auf und davon und bediente mit seinem Rückpass den heraneilenden Jalal perfekt. Dieser nahm das Leder direkt und platzierte es flach in den Maschen des Eiche-Kastens (78.min.). Dass es danach dennoch noch einmal spannend werden sollte, lag an einer doch eher kuriosen Szene unmittelbar danach. Nach einem Zuspiel von Klipphahn auf Hemmerle kam es zwischen diesem und dem Torschützen des 1:1 (Krauß) zu einem Pressschlag an der Außenlinie. Dies führte dazu, dass die Kugel im weiten Bogen auf unser Gehäuse zuflog und schließlich zum 2:3 im Netz  landete. Doch auch jetzt konnten wir wieder gegenhalten, und mit den Toren zum 2:4 und 2:5 die Sache endgültig klar machen. Dabei waren die Protagonisten beider Treffer erneut Günther und Schmeißer. Zunächst bediente Schmeißer den in den Raum startenden Günther mustergültig, und dieser platzierte den Ball im langen Eck (85.min.). In der 89. Minute war es dann genau umgekehrt, denn Günther legte für Schmeißer auf, und dieser konnte mit strammem Flachschuss von der Strafraumgrenze den sich vergeblich streckenden Speck im Eiche-Tor überwinden. Letztlich war es ein verdienter und eigentlich nie gefährdeter, Sieg,  und dies zählt am Ende !

Aufstellung:

Kretzschmar / Klipphahn / Voitel / Zimmermann / Hemmerle / Lenz / Richter / Bröcher / Günther / Schmeißer / Eckert (ab 44.min. Jalal)

noch im Kader: Schlesiger

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3. Punktspiel

Sonntag 1.9.2019 15:00Uhr

Blau Weiß Chemnitz : Wacker Wittgensdorf  0:1 (0:0)

Tore: 0:1 Renger (90.min.)

Schiedsrichter: Beyer, Max /

1. Assistent: Kaden, Uwe / 2. Assistent: Kreßner, Steffen                                       

Zuschauer: 46

Spielbericht:

Es gibt Niederlagen, die tun besonders weh. Eine solche mussten wir am 3. Punktspieltag gegen die Wittgensdorfer Wacker Kicker einstecken. Dabei dominiert unser Team fast die gesamten 90 Minuten das Geschehen auf dem Platz doch recht eindeutig. Allein es fehlte der krönende Abschluss in Form eines Tores. Aus einer sicheren Deckung heraus gelangen immer wieder gute Angriffskombinationen, und deshalb gab es schon in der ersten Halbzeit Chancen in Hülle und Fülle. Doch immer wieder fehlten nur Zentimeter am Torerfolg. So gingen Schüsse von Richter (12.min.), Günther (15.min.) und Schmeißer (22.min.) aus besten Positionen knapp vorbei. Der Gegner, der ausschließlich mit langen Bällen arbeitete und auf Fehler unserer Hintermannschaft lauerte, wurde aus dem Spiel heraus nur einmal in Hälfte 1 gefährlich und erzielte sogar ein Tor. Dies wurde aber zu recht wegen Abseits aberkannt (23.min.). Diesbezüglich standen wir aber nicht nach, denn auch unserem Team wurde ein Treffer wegen Abseitsstellung versagt (26.min.). In der 29. Minute führte ein sehr schöner Spielzug über Günther und Hiekel zu einer weiteren dicken Möglichkeit, das 1:0 zu erzielen. Aber der zweifache Torschütze der Vorwoche, Daniel Bröcher, verfehlte das gegnerische Gehäuse ebenfalls äußerst knapp. In der Phase vor der Pause waren wir trotz weiterer Dominanz dann nicht mehr ganz so zielstrebig, und die Partie verflachte etwas. So blieb es zur Pause torlos. Wohl wissend um unsere spielerische Überlegenheit nahmen wir uns natürlich vor, die Partie in Hälfte zwei zu unseren Gunsten zu gestalten. Und auch nach dem Wechsel spielte sich das Geschehen fast ausschließlich in der gegnerischen Hälfte ab. Leider, leider sprang, trotz einiger sehenswerter Angriffe, nichts Zählbares heraus. Wieder wurde eine Reihe von Chancen erzielt, und sicher war in manchen Situationen auch Pech im Spiel. Doch letztlich fehlte auch vor dem Tor die nötige Konsequenz im Abschluss. Eine Viertel Stunde vor Schluss musste der Refferee dann die Begegnung unterbrechen, da ein heftiger Gewitterguss niederging. Es ging noch mal in die Kabinen und dort nahmen wir uns vor, den Dreier noch einzufahren, aber nicht um jeden Preis. Deshalb sollte defensiv weiter diszipliniert gespielt werden, damit am Ende nicht noch eine Niederlage zu Buche stehen würde. Aber genau dies ist dann doch passiert. Wieder versäumten wir es, die sich bietenden Chancen zu nutzen. Deutlich effektiver in dieser Beziehung waren dafür die Gäste. Quasi mit ihrer einzigen Chance in der zweiten Halbzeit gelangten sie in der 90. Minute zum alles entscheidenden Treffer. Dabei half unser Team  allerdings kräftig mit, denn kurz davor bekamen wir im Mittelfeld einen Freistoß zugesprochen. Anstatt die Kugel noch einmal mit einem weiten Ball vor das gegnerische Tor zu bringen, führten wir den Freistoß schnell mit einem kurzen Pass aus. Dies führte zu einem Ballverlust und zu einem Konter. Dieser konnte nur auf Kosten eines Eckballes unterbunden werde, und aus diesem entstand nach einer Kopfballdublette schließlich das 0:1. In der Nachspielzeit versuchten wir, noch mal zu antworten. Zu klaren Torchancen kamen wir aber nicht mehr.

Aufstellung:

Schlesiger / Voitel / Pfeifer / Hemmerle / Michel / Richter / Lenz / Günther / Bröcher (ab 54.min. Eckert) / Hiekel (ab 54.min. Klipphahn) / Schmeißer

noch im Kader: Kretzschmar / Zimmermann

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2. Punktspiel

Sonntag 25.08.2019 10:30Uhr

BSC Rapid Chemnitz II. : Blau Weiß Chemnitz  2 : 5 (1:2)

Tore:  0:1 Bröcher (20.min.) / 1:1 Lange (32.min.) / 1:2 Günther (39.min.) / 1:3 Lenz (51.min.) / 1:4 Hiekel (66.min.) / 2:4 Kramer (80.min.) / 2:5 Bröcher (90.min.)

Schiedsrichter: Le Beau, Phillipp

  1. Assistent: Dremel, Igor / 2. Assistent: Schmidt, Thomas

Zuschauer:  32

Spielbericht:

Mit einem hoch verdienten Sieg bei der 2. Mannschaft von Rapid Chemnitz holte sich die Mannschaft das Erfolgserlebnis, was man einfach braucht, um wieder erfolgreichen Fußball zu spielen. Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als ideal, denn gerade einmal mit 11 Spielern waren wir an diesem Sonntagvormittag am Start. Umso höher ist die Leistung der Mannschaft zu werten, denn bei diesen heißen Temperaturen galt es für jeden, sich bis zum Schluss durchzubeißen. Von Beginn an merkte man aber unserer Mannschaft an, dass sie auf Wiedergutmachung aus war. Angetrieben von unserer Mittelfeldachse Lenz und Richter, gelangen oft gute Angriffe. Und da auch unsere Flügelspieler Günther und Bröcher immer wieder geschickt und vor allem mit Tempo in die Räume starteten, ließen Torchancen nicht lange auf sich warten. So hatte Norbert Klipphahn in Minute 3 schon eine gute Möglichkeit, konnte aber die Flanke von der rechten Seite nicht verwerten. Auch David Hiekel hätte in der 11. Minute durchaus für das 0:1 sorgen können, sein Heber ging aber über das gegnerische Tor. Schließlich war es Daniel Bröcher, welcher in der 20. Minute den langen Pass von Marcel Pfeifer geschickt mitnehmen konnte und die Kugel im Anschluss ebenfalls per Heber in den Kappler Maschen zum 0:1 versenken konnte. Da auch unsere Hintermannschaft, gut organisiert von Voitel und Pfeifer, alles im Griff hatte, drohte unserem Gehäuse eigentlich zu keinem Zeitpunkt echte Torgefahr. Und dennoch mussten wir in der 32. Minute den Ausgleich hinnehmen. Ein, von der linken Seite hereingetretener Eckball, konnte zwar aus dem Strafraum befördert, aber nur in die Mitte abgewehrt werden. Aus zentraler Position, ca. aus 25 Metern, nutzte  der Kappler Lange die sich bietende Schussgelegenheit und jagte die Kugel ins rechte untere Eck. Doch unsere Mannschaft reagierte trotz des Rückschlages nicht geschockt, übernahm wieder das Heft des Handelns und ging bereits 7 Minuten später wieder in Führung. Wieder maßgeblich beteiligt daran war Daniel Bröcher. Eindrucksvoll setzte er sich auf Rechtsaußen  durch und bediente mit seiner Eingabe den einlaufenden Jonas Günther mustergültig. Dieser nahm den Ball direkt, und das Leder schlug unhaltbar neben dem rechten Pfosten zum 1:2 ein. Da weitere Chancen von Lenz (fragwürdige Abseitsentscheidung 41.) und Klipphahn (43.min.) ungenutzt blieben, war die Führung zwar verdient, aber eben äußerst knapp. Doch auch nach dem Wechsel bestimmten wir die Szenerie auf dem Platz. David Hiekels Großchance in der 49. Minute war ein erstes Achtungszeichen unsererseits in dieser zweiten Halbzeit. Geschickt nahm er den Ball mit, hob die Pille über einen Verteidiger, verfehlte aber letztlich das gegnerische Gehäuse mit seinem Flachschuss knapp.  Kurz darauf gelang dann aber schon das 1:3. Marco Lenz schloss sein dynamisches Dribbling mit einem satten Schuss ab, und der Ball, abgefeuert aus gut 20 Metern, schlug im Kappler Kasten ein. Nur zwei Minuten danach hätte unser Kapitän den Vorsprung schon ausbauen können. Wieder ging er aus dem Zentrum startend auf und davon, ließ drei Mann stehen, scheiterte aber am Schlussmann der Hausherren. Für das beruhigende 1:4 sorgte dann in der 66. Minute aber David Hiekel. Nach gutem Zusammenspiel mit Bröcher behielt er diesmal die Übersicht und schob den Ball, allein aufs gegnerische Tor zulaufend, in die Maschen der Einheimischen. Dies war sicher eine Vorentscheidung. Noch waren aber 24 Minute regulär zu spielen. Und da wir keinen Wechsler hatten, sollte es bei tropischen Temperaturen noch ein Kraftakt werden. Die Hausherren brachten zudem ihren Routinier Kramer und dieser war es dann auch, welcher in der 80. Minute mit seinem Tor zum 2:4 (unhaltbarer Schuss ins rechte obere Eck)  noch einmal Hoffnung in seinen Reihen entfachte. Aber unser Team straffte sich erneut und hatte zunächst durch Voitels Heber in der 82. Minute die Möglichkeit, alles klar zu machen. Der Ball senkte sich aber einen Tick zu spät und ging so über das Gebälk. Der genannte Spieler bereitet dann in der 90. Minute das 2:5 mustergültig vor, indem er den Ball gut getimt in den Lauf von Bröcher brachte. Dieser  zeigte sich eiskalt und stellte mit seinem zweiten Tor den Endstand her.

Aufstellung:

Kretschmar / Voitel / Pfeifer / Hemmerle / Zimmermann / Lenz / Richter / Günther / Bröcher / Klipphahn / Hiekel

Reservebank:  Fehlanzeige !!!

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1. Punktspiel 2019/20

Sonntag 18.08.2019 15:00Uhr (Sportforum / Kunstrasen)

 SpVgg. Blau Weiß Chemnitz : SG Hw. Rabenstein II.  1 : 4 (0:3)

Tore:0:1 Haubold (10.min.) / 0:2 Haubold (23.min.) / 0:3 Raddatz (44.min.) / 1:3 Zimmermann (57.min.) / 1:4 Hänel (87.min.)

Schiedsrichter: Schmidt, Matthias                                              Zuschauer: 27

  1. Assistent Winkler, Karsten / 2. Assistent: Tulaz, Ronny

Spielbericht:  

Nach dem Abstieg aus der Landesklasse galt es an diesem Sonntag, nun wieder in der Kreisoberliga Farbe zu bekennen. Leider ging der Auftakt gegen den Aufsteiger aus Rabenstein mächtig daneben. Zwar fehlten mit Schlesiger, Michel, Jalal, Ben und Uhlig wichtige Akteure, doch dafür standen mit Richter und Günther zwei 19-jährige Neuzugänge sowie Rückkehrer Hemmerle in der Startelf. Eigentlich hatte sich unsere Mannschaft vorgenommen, die Begegnung gegen den Neuling zu bestimmen. Aber nichts davon war zu sehen. Nervosität und Unsicherheiten im Aufbauspiel prägten zunächst unsere Aktionen. So hatte die junge Handwerk-Elf, angeführt vom Routinier Hadamus, die bessere Spielanlage, war ballsicherer und erspielte sich in der 5. Minute schon eine Großchance. Nach einer Flanke von der linken Seite war Zimmermann nicht eingerückt, doch zum Glück bugsierte der frei zum Abschluss kommende Stürmer die Kugel über das Gehäuse von Kretzschmar. Lange dauerte es aber nicht, ehe der Gast das erste Mal jubeln konnte. Wieder ließ Trebeck seinen Widersacher von links flanken. Diese war zwar keinesfalls gut getimt nach innen geschlagen, doch brachte Hemmerle den Ball nicht aus der Gefahrenzone, klärte in die Mitte und legte so mustergültig für den Handwerkakteur Haubold auf, welcher mit sattem Flachschuss zum 0:1 vollendete (10.min.). Der Rückstand tat unserem Spiel natürlich nicht gut, kaum einmal gelangen Angriffsaktionen, ja man hatte sogar Glück, dass man in der 17. Minute nicht schon das zweite Gegentor hinnehmen musste, denn Richter klärte auf der Linie. Doch dies war nur ein kurzer Hoffnungsschimmer, denn schon in der 23. Minute zappelte der Ball erneut im Blau-Weiß-Netz. Hemmerle verlor im Strafraum, im Anschluss an einen weiten Pass in die Tiefe, den Zweikampf gegen den Torschützen des 0:1. Dieser unterstrich erneut seine Torgefährlichkeit und nagelte die Kugel aus ziemlich spitzem Winkel ins lange Eck. Unser Team versuchte zu antworten, und bei einem Freistoß, getreten von Klipphahn, drohte dem Handwerk-Tor durchaus Gefahr. Der abgefälschte Ball gelangte nämlich zu Schmeißer, welcher auch gleich abzog, den Keeper aber nicht überwinden konnte. Ohne danach zu weiteren Chancen zu kommen, konnte man zumindest weitere des Gegners verhindern. Und dennoch klingelte es noch vor der Pause ein weiteres Mal im Tor der Hausherren. Ein langer Flugball in den Strafraum wurde von unserem Torhüter falsch eingeschätzt und schließlich unterlaufen. Der lauernde Rabensteiner Raddatz sagte Danke und schob die Kugel ins verwaiste Tor zum 0:3 (44.min.). 0:3 zur Pause ein ernüchternder Spielstand. Es musste ein Reaktion kommen, und wenn auch nicht sonderlich gut gespielt wurde, so wurde doch zumindest in Hälfte 2 gekämpft. Ein gefährlich hereingetretener Freistoß von Zimmermann in der 49. Minute war so etwas wie ein Signal für eine Aufholjagd. Doch in der 52. Minute hätten die Gäste schon alles klar machen und unseren Ambitionen einen frühen Dämpfer versetzen können. Glücklicherweise konnte Kretzschmar den Ball aus Nahdistanz noch über die Latte lenken. In der 55. Minute sollten aber unsere Offensivbemühungen belohnt werden. Nach einem Foul an Eckert gab es Strafstoß für unsere Farben. Leider konnte der sonst so sichere Schütze Klipphahn diesmal nicht vollenden und scheiterte an der Nummer 1 der Gäste. Dieser parierte den Ball zur Ecke, und aus dieser fiel dann dennoch das 1:3. Alex Zimmermann verwandelte nämlich den Eckball direkt, indem er den Ball über den Keeper hinweg im langen Eck versenkte. Im Anschluss an diesen Treffer hatte unser Team wohl die beste Phase. Das Tempo wurde noch mal erhöht und einige gefährliche Aktionen vor dem Tor des Gegner initiiert. Wer weiß, welchen Verlauf die Begnung noch genommen hätte, wäre der Kopfball von Lenz im gegnerischen Tor gelandet (64.min.). Da aber der Schlussmann des Kontrahenten gut regierte und den Ball von der Linie fischte, blieb es beim 1:3. Zu weiteren klaren Torchancen kamen wir trotz durchaus erkennbaren Bemühungen nicht mehr. Und kurz vor Ultimo mussten wir sogar noch den 4. Treffer schlucken.  Obwohl defensiv in der Überzahl, kam der Rabensteiner Hänel aus kurzer Entfernung zum Abschluss und setzte mit dem 1:4 den Schlusspunkt in dieser Partie.

Aufstellung:

Kretzschmar / Hemmerle / Pfeifer / Trebeck (ab 34.min. Eckert) / Zimmermann / Voitel (ab 75.min. Hiekel) / Lenz / Günther / Richter / Schmeißer / Klipphahn

noch im Kader: Michel

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