1. Männermannschaft


Aktuelles aus der 1. Männermannschaft:

11. Punktspiel

Sonntag 10.11.2019 14:00Uhr

SpVgg. Blau Weiß Chemnitz : VfL Chemnitz 1 : 2 (1:0)

Tore: 1:0 Jalal (45.min.) / 1:1 Kraft (61.min.) / 1:2 Schneweis (90.min.)

Schiedsrichter: Weiske, Alexander

  1. Assistent: Scheffel, Hannes / 2. Assistent: Weidelt, Tobias

Zuschauer: 25

Spielbericht:

Und täglich grüßt das Murmeltier. Dieser US-Filmtitel aus dem Jahre  93 charakterisiert unser derzeitiges Auftreten auf  dem Spielfeld. Wie schon in den letzten Wochen übertrafen wir uns im Auslassen von Chancen. Leider kam diesmal noch taktisches Versagen in der Schlussphase dazu, und so stand am Ende eine weitere Niederlage zu Buche. Dabei sah es zunächst überhaupt nicht danach aus, denn vom Anpfiff weg diktierten wir das Spielgeschehen. Aus einer sicheren Abwehr heraus, in der Riemer aufgrund des Fehlens von Klipphahn die Position des zweiten Innenverteidigers übernahm, gelangen immer wieder gute Spielzüge. Vor allem über Schmeißer liefen zahlreiche Angriffe. Aber auch Lieberwirth und Lenz machten über die Flügel ordentlich Betrieb, und so ließen Torgelegenheiten nicht lange auf sich warten. Ein Schuss von David Hiekel in der 4. Minute eröffnete den Reigen an Möglichkeiten für unser Team. Sein Abschluss landete aber genauso wie der Schuss von Jalal in Minute 7 leider nur am Fangzaun hinter dem VfL-Gehäuse. Als sich Marco Lenz in der 13. Minute eindrucksvoll im Dribbling durchsetzte und in den gegnerischen Strafraum eindrang, war ebenfalls der Führungstreffer möglich. Anstatt aber noch etwas weiterzugehen, entschied er sich für einen Linksschuss, und dieser zischte über das Gebälk. Eine schöne Flanke von Lieberwirth auf den frei stehenden Jalal wurde im letzten Moment von der gegnerischen Hintermannschaft abgewehrt, sodass Jalal nicht einschieben konnte (17.min.). In der 20. Minute hätte es dann aber im VfL-Kasten klingeln müssen. Wieder war es Lieberwirth, welcher mit seiner Eingabe von der linken Seite Jalal mustergültig bediente. Leider brachte dieser das Kunststück fertig, das Leder aus ca. 1 Meter Entfernung über das Tor zu setzen. Glücklicherweise ließ sich unser Angreifer aber auch von dieser Szene nicht entmutigen und suchte immer wieder den Abschluss. In der 38. Minute fand er aber im Keeper seinen Meister, und in der 40. Minute ging sein Flachschuss knapp am Kasten vorbei. Schließlich war es dann doch soweit, und in der 45. Minute gelang Jalal aus Nahdistanz das 1:0. Wiederum leistete die Vorarbeit Lieberwirth mit einer guten Eingabe. Da der Kontrahent in Hälfte eins keine einzige Torchance besaß, war die Führung zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Noch waren aber noch 45 Minuten zu spielen, doch wir nahmen uns in der Kabine vor, weiterhin nach vorne zu agieren und mit einem 2:0 für eine Vorentscheidung zu sorgen. Doch trotz zunächst zahlreicher Angriffe, zum Teil sogar in Überzahl vorgetragen, fehlte es am konsequenten Abschluss. Entweder wurde zu lange der Ball geführt und der richtige Moment des Abspiels verpasst oder aber die Schüsse waren zu schwach beziehungsweise verfehlten ihr Ziel. So konnte selbst der Feldspieler, den die Gäste ab der 31. Minute aufgrund der Verletzung seines Vorgängers im Tor hatten, seinen Kasten sauber halten. Da von den Gästen zwar jetzt etwas mehr Offensivbemühungen ausgingen, sie aber zunächst zu keiner Chance kamen, schien die Möglichkeit, drei Punkte einzufahren, durchaus realistisch. Umso bedauerlicher ist es dann, wenn man quasi mit der ersten Gelegenheit des Kontrahenten ein Gegentor kassiert. Wiedermal war es ein Eckball, der nicht verteidigt werden konnte, und so erzielte der aufgerückte Marius Kraft aus kurzer Entfernung das 1:1 (61.min.). Wie fragil unsere derzeitige Verfassung ist, sah man dann in der Folgezeit. Im Bemühen, schnell wieder in Führung zu gehen, vernachlässigten wir etwas die Defensive. Vor allem stimmten die Abstände nicht mehr und so kam der Gegner immer öfter gefährlich vor unser Tor. Als dann in der 76. Minute die Gäste einen schnellen Angriff inszenierten, konnte dieser von Steven Riemer nur mit einem Foul unterbunden werden. Da unser Innenverteidiger bereits mit Gelb vorbelastet war und das Foul doch ziemlich heftig war, sah er folgerichtig die Gelb/Rote Karte. Der anschließende Freistoß wurde dann  von Schlesiger im großen Stil pariert. Doch mussten wir die letzte Viertelstunde in Unterzahl agieren. Doch statt wenigstens den Punkt abzusichern, spielte man weiter auf Angriff. Negative Folge war, dass wir in der 90. Minute, beim Stande von 1:1 und in Unterzahl befindlich, ausgekontert wurden und das 1:2 durch den kurz vorher eingewechselten Schneweis kassierten. Dies war mittlerweile nicht einmal mehr unverdient für den VfL, denn bereits kurz davor hatten sie zwei dicke Möglichkeiten.

Aufstellung:

Schlesiger / Pfeifer / Riemer / Trebeck / Zimmermann ( ab 60.min. Bröcher) / Richter / Schmeißer / Lenz / Lieberwirth (ab 74.min. Voitel) / Jalal / Hiekel (ab 65.min. Ben)

noch im Kader: Kretzschmar

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10. Punktspiel

Sonntag 03.11.2019 14:00Uhr

FSV Grüna / Mittelbach : SpVgg. Blau Weiß Chemnitz  2 : 2 (1:1)

Tore: 1:0 Gautzsch (20.min.) / 1:1 Pfeifer (42.min.) / 1:2 Lenz (49.min.) / 2:2 Gautzsch (78.min.)

Schiedsrichter: Le Beau, Phillipp  /

1.Assistent: Haberkorn, Volker / 2.Assistent: Kemter, Thomas

Zuschauer:  45

Spielbericht:

Wieder reichte es leider nicht, einen Dreier einzufahren. Dabei war man, wie schon in der Vorwoche, dem Gegner haushoch überlegen. Aber das leidige Problem der Chancenverwertung nahm diesmal schon groteske Züge an. Schon der erste Angriff unseres Teams in der ersten Minute beschwor Torgefahr herauf. Jonas Günther setzte sich eindrucksvoll am rechten Flügel durch, doch fand seine flache Eingabe im Zentrum keinen Abnehmer. Noch besser war die Gelegenheit, seine Mannschaft in Führung zu bringen, in der 2. Minute für Nils Schmeißer. Statt das Leder aus ca. 10 Metern flach ins Eck zu zirkeln, hielt er voll drauf, und so wurde der halbhohe Ball eine Beute des Grünaer Keepers. Aber auch die Hausherren hatten in Minute 10 eine Chance, ihrerseits in Front zu gehen. Robert Schlesiger war aber auf dem Posten und entschärfte den aus spitzem Winkel abgegebenen Ball mit guter Reaktion. Schon im Gegenzug bot sich Günther erneut die große Möglichkeit zum 0:1. Leider verzog er aus bester Schussposition knapp, und die Pille ging am langen Eck vorbei. In der 19. Minute hatten wir dann auch etwas Glück, denn im Anschluss an einen Freistoß kam ein Grünaer völlig frei zum Kopfball, setzte die Kugel aber  neben das Blau-Weiß-Tor. Als es in der  20. Minute dann noch einmal einen Freistoß für die Einheimischen gab, gerieten wir sogar in Rückstand. Der gefährliche Gautzsch nutzte den als Flanke hereingetretenen Ball, nahm diesen direkt, und erzielte das 1:0. Fortan aber bestimmten wir das Geschehen noch eindeutiger. Chancen um Chancen reihten sich aneinander, aber das Runde wollte einfach nicht ins Eckige. So vergaben nacheinander Lenz (23. Minute), Jalal (27. Minute,) Günther (31.Minute) und noch mal Jalal (33. Minute) aus besten Abschlusspositionen. In der 42. Minute war es aber dann endlich soweit. Marcel Pfeifer war im Anschluss an einen Eckball mit dem Kopf zur Stelle und erzielte den überfälligen Ausgleich. Kurz vor dem Pausenpfiff war sogar das 1:2 möglich, doch senkte sich der 20-Meter-Schuss von Steven Riemer einen Tick zu spät und flog knapp über den Grüner Kasten.  Auch nach Wiederbeginn diktierte unsere Elf das Geschehen eindeutig, und als nach schöner Flanke von Schmeißer Marco Lenz mit dem Kopf zur Stelle war, um in der 49. Minute das 1:2 zu erzielen, schien man endgültig auf der Siegerstraße zu sein. Was sich aber danach abspielte, dafür findet man fast keine Worte. Wieder überboten wir uns im Auslassen von hundertprozentigen Chancen. So ballerte Nils Schmeißer das Streitobjekt in der 52. Minute aus kurzer Entfernung über das Tor. Nur eine Minute danach war Steven Riemer frei durch, scheiterte aber am Keeper der Hausherren. Gleiches traf nur kurz darauf auch auf Marco Lenz zu, welcher ebenfalls noch tollem Solo seinen Meister im Grünaer Schlussmann fand. Auch Schüsse von Riemer, Jalal und Schmeißer verfehlten ihr Ziel. Und so kam es, wie es kommen musste. In der 78. Minute wurde ein Eckball zu zentral abgewehrt, und der Torschütze vom Dienst der Einheimischen, Gautzsch, war zur Stelle, um von der Strafraumgrenze das Leder mit sattem Schuss in den Winkel zu zimmern. In den letzten 15 Minuten bemühten wir uns zwar um eine Resultatsverbesserung, doch trotz weiterer Überlegenheit, zu solch klaren Chancen wie zuvor kamen wir nicht mehr. Wenn nach dem Spiel eingefleischte Grünaer Anhänger uns als Gast Komplimente für die gezeigte Leistung machen und sich wundern, warum wir da unten in der Tabelle stehen, dann ist dies zwar schön, doch man kann ihnen nur mit der alten Fußball-Floskel antworten: Wer seine Chancen nicht nutzt, wird meist am Ende bestraft.

Aufstellung:

Schlesiger / Pfeifer / Klipphahn / Zimmermann / Trebeck / Richter / Schmeißer / Riemer / Lenz (ab 84.min. Voitel) / Jalal / Günther (ab 58.min. Lieberwirth)

noch im Kader: Kretzschmar

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9. Punktspiel

Sonntag 27.10.2019 14:00Uhr

SpVgg. Blau Weiß Chemnitz : VTB Chemnitz   2 : 3 (1:1)

Tore:   0:1 Liebold (4.min.) / 1:1 Jalal (45.min.) / 1:2 Sigle (75.min.)1:3 Richter (89.min. (Foulstrafstoß) / 2:3 Klipphahn ( 90.min. Foulstrafstoß)

Schiedsrichter: Martin, Olaf                                                            Zuschauer: 15 

Assistenten: Schmidt, Thomas / Lehmann, Dietmar

Spielbericht:

Die Floskel „manchmal hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu“ trifft wohl das Spielgeschehen relativ exakt. Schon beim frühen Rückstand in der 4. Minute waren die Gäste mit Fortuna im Bunde, denn der von Pfeifer abgefälschte Ball gelangte unvermittelt zum Angreifer Liebold. Dieser ging energisch in Richtung Tor und ließ den herauseilenden Schlesiger mit seinem Flachschuss keine Chance. Es brauchte eine Weile, ehe unser Team den Treffer verdaut hatte, doch so ab der 12. Minute kamen wir besser ins Spiel, dominierten den Kontrahenten, und es ergaben sich reihenweise Chancen zum Ausgleich. Norbert Klipphahn hatte die erste Gelegenheit, denn sein Freistoß, nach vorangegangenem Foul an Riemer, zischte äußerst knapp am VTB Kasten vorbei (13.min.) Auch Nils Schmeißer hatte das 1:1 auf dem Fuß, doch statt direkt mit dem Kopf abzuschließen wollte er in der 15. Minute das Leder im Fünfmeterraum annehmen, wurde aber dabei entscheidend gestört. Weitere Möglichkeiten, den Gleichstand herzustellen, folgten. Doch trotz guter Spielzüge fehlte am Ende der konsequente Abschluss. So konnten wir eine Überzahlsituation  in der 23. Minute nicht nutzen, denn der Pass von Lenz auf Schmeißer kam einen Tick zu spät, und so konnte Schmeißer, zwar durch ein Foul, aber dennoch gestoppt werden. Kurz danach war es wieder Lenz, der in den gegnerischen Strafraum eindrang, aber anstatt auf dem nassen Rasen zu schießen, noch mal auf Jalal quer legen wollte. Dieser kam aber nicht mehr an das Leder, und so war die Chance dahin. Bei einem satten Schuss unseres Angreifers Jalal hatte der Keeper Schwierigkeiten, doch lenkte er die Pille gerade noch über die Latte (30. Minute). Weitere Angriffe unseres Teams folgten, doch es dauerte bis in die 45. Minute, ehe sich unsere Mannschaft für ihr couragiertes Auftreten belohnte. Dabei war der Treffer zum 1:1 nicht nur verdient, sondern dazu noch klasse herausgespielt. Alex Zimmermann war der Ausgangspunkt, denn er gewann den Zweikampf am eigenen Strafraum, ging anschließend mit Ball in Richtung Mittellinie und setzte mit einem super Diagonalpass Jonas Günther ein. Dieser sah und bediente Jalal. Dieser hatte dann wenig Mühe aus Nahdistanz einzunetzen. Danach war Pause. In der Kabine nahm sich unsere Elf vor, das Match unbedingt für sich zu entscheiden. Ob der klaren Dominanz ab der 15. Minute schien dieses Vorhaben durchaus realistisch zu sein. Und tatsächlich knüpfte man nahtlos an die Leistung der ersten Halbzeit an. Leider nutzten wir allerdings die zahlreichen Chancen, die eigentlich hätten für drei Spiele gereicht, nicht. Oft fehlten Zentimeter, wie bei Schüssen von Jalal (47.) oder Klipphahn (57.min.). Oder aber man verpasste Eingaben, die durch den Fünfmeterraum zischten. Manchmal zeigte man sich aber auch nicht entschlossen genug, und anstatt selbst zu schießen, legte man auf den Nebenmann ab, was auf dem aufgeweichten Boden nicht leicht war und oftmals ungenau erfolgte. Auch zahlreiche Hinterhaltsschüsse verfingen sich in der vielbeinigen Abwehr der Gäste. Eigentlich aber schien die Führung für unser Team aber nur eine Frage der Zeit zu sein. Nichts, aber auch gar nichts deutete auf einen Treffer des Kontrahenten hin, denn er war fast ausschließlich in seiner Hälfte gebunden. Und doch lag die Kugel in der 75. Minute ein zweites Mal in unserem Kasten. Ausgangspunkt war ein Fehlpass von Richter im Mittelfeld. In dessen Folge kam es zu einem Gegenangriff, an dessen Ende ein Pressschlag zwischen Klipphahn und dem VTB Akteur Sigle stand. Von diesem ausgehend flog die Kugel unhaltbar für Schlesiger ins lange Eck des Blau-Weiß-Gehäuses. Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Allerdings war ja noch eine Viertelstunde Zeit zur Korrektur. Aber trotz aller Bemühungen und weiterer Angriffe gelang der neuerliche Ausgleich nicht. Im Gegenteil: In der 89. Minute führte ein Rückpass von Riemer auf seinen Keeper etwas zu kurz. Dieser kam raus und foulte den heraneilenden Stürmer der Gäste. Folge war der Elfmeterpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Martin. Richter nutzte den Strafstoß dann zum 1:3. Kurz keimte dann noch mal Hoffnung auf, denn fast im Gegenzug gab es auch für unsere Mannschaft einen Foulstrafstoß. Jalal wurde von den Beinen geholt, und Norbert Klipphahn versenkte die Kugel, allerdings erst im Nachschuss zum 2:3 (90. min.). Kurz darauf war aber Schluss und eine weitere bittere Niederlage stand für unser Team zu Buche. Eine Niederlage, die sicher mit viel Pech verbunden war. Diese allerdings nur darauf zurückzuführen, wäre zu einfach. Um in Zukunft erfolgreicher zu sein, reicht es nämlich nicht, nur den Gegner zu dominieren. Sowohl vor dem gegnerischen als auch vor dem eigenen Tor sollte man mehr Konsequenz an den Tag legen.

Aufstellung:

Schlesiger / Pfeifer/ Klipphahn / Trebeck (ab 82.min. Hiekel) / Zimmermann / Richter / Schmeißer / Lenz / Riemer / Günther / Jalal  

noch im Kader: Kretzschmar / Michel / Galo

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8. Punktspiel

  1. Punktspiel

 Sonntag 20.10.2019 15:00Uhr

 SV Germania II. : SpVgg. Blau Weiß Chemnitz  0 : 4 (0:3)

Tore:  0:1 Klipphahn (15.min.) / 0:2 Schmeißer (19.min.) / 0:3 Lenz (32.min.) / 0:4 Jalal (64.min.)

Schiedsrichter: Sumpf, Paul  / 1. Assistent: Wiesner, Mario / 2. Assistent: Sadowski, Kai

Zuschauer: 30

Spielbericht:

An diesem 8. Spieltag gab es nur ein Ziel, es musste gewonnen werden. Bei der 2. Mannschaft von Germania konnten wir dies auch realisieren. Obwohl wir das Geschehen von Beginn an übernahmen, hatten die Hausherren die erste Möglichkeit des Spiels, denn in der 6. Minute spielten sie sich über die linke Seite durch, und in höchster Not konnte Terence Richter noch kurz vor einem einschussbereiten Germanen klären. Dies, man kann es vorweg nehmen, blieb aber die einzige brenzlige Situation vor Schlesigers Gehäuse, welcher im Verlauf der Begegnung nicht einen einzigen Torschuss halten musste. Fortan kannte das Spiel nur eine Richtung. Ein erstes Achtungszeichen setzte Emilio Eckert mit einem 20-Meter-Schuss. Dieser ging allerdings über das gegnerische Tor (9.min.). Doch lange sollte die Führung für unser Team nicht mehr auf sich warten lassen. Zunächst hatten die Hausherren aber noch das Glück auf ihrer Seite, denn bei einem Zimmermann-Freistoß in der 14. Minute lenkte der Keeper das Leder gerade noch an die Latte, von wo es zur Ecke ins Aus ging. Den fälligen Eckball, getreten von Jalal, nutzte dann Norbert Klipphahn zum 0:1, indem er die Pille aus Nahdistanz im langen Eck platzierte. Dieser Treffer wirkte wie eine Befreiung, denn jetzt gelangen auch schöne Spielzüge, und einer davon führte schon kurz darauf zum 0:2. Marco Lenz legte schließlich die Kugel mustergültig für Nils Schmeißer auf, und dieser zog aus gut 18 Metern entschlossen ab, sodass der Ball flach in die Germania-Maschen zischte (19.min.). Angriff auf Angriff rollte auch danach in Richtung Gastgeber-Tor. Manchmal allerdings verhinderte der sich in miserablen Zustand befindliche Platz einen besseren Abschluss. Dennoch konnten wir noch vor Ende der Halbzeit für eine gewisse Vorentscheidung sorgen. Eine Kombination über Jalal und Günther konnte Marco Lenz in der 32. Minute zum 0:3 abschließen. Auf Grund der Harmlosigkeit des Tabellendreizehnten schien die Partie also zur Pause bereits entschieden. Doch in unserer derzeitigen Situation hieß es, sich noch einmal voll zu konzentrieren, um den Kontrahenten mit einem möglichen Anschlusstor nicht zurück ins Spiel zu verhelfen. Obwohl sicher nicht alles gelang, waren wir auch in Hälfte 2 den Altchemnitzern in allen Belangen überlegen. Erst recht, als in der 64. Minute Jalal eine Unachtsamkeit der gegnerischen Abwehr nutzte und zum 0:4 einnetzte. Trotz drückender Überlegenheit gelangten wir im weiteren Spielverlauf zu keinem weiteren Treffer. Leider kam es in der 73.Minute noch  zu einer unglücklichen Situation, denn bei einem Zweikampf zwischen Jalal und dem Germanen Böhme im gegnerischen Strafraum verletzte sich der Germania-Spieler schwer und musste ausgewechselt werden. Von dieser Stelle aus gute Besserung. Letztlich blieb es beim 0:4. Ein Sieg der gut tut, aber hoffentlich erst der Anfang einer Aufholjagd unseres Teams ist.

Aufstellung:

Schlesiger / Klipphahn / Pfeifer / trebeck (ab 75.min. Lieberwirth) / Zimmermann (ab 85.min. Galo) / Richter / Schmeißer / Günther / Lenz / Eckert (ab 57.min. Hiekel) / Jalal

noch im Kader: Kretzschmar

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Pokal Achtelfinale

Pokal Achtelfinale

 Sonntag 13.10.2019 15:00Uhr

SG Adelsberg : SpVgg. Blau Weiß Chemnitz 0:1 (0:0)

Tor: Jalal (85.min.)

Schiedsrichter: Lösche, Werner/ 1.Assistent: Dathan, Jürgen / 2. Assistent: Winkler, Karsten

Zuschauer: 40

Spielbericht:

Beim ambitionierten Tabellenzweiten der Kreisliga wurde es das erwartet schwere Pokalspiel. Dass am Ende dennoch das Weiterkommen stand, dafür gebührt allen zum Einsatz gekommenen Akteuren größte Annerkennung. Wie so oft standen nämlich wieder einmal kaum Spieler zur Verfügung. Dass es aber nicht einmal zu einer vollständigen Mannschaft reichen würde, war eine neue Erfahrung, die ich als Trainer im Männerbereich machen musste. Glückliche Umstände ermöglichten es, dass kurzfristig noch David Pfeil aktiviert werden konnte und unser Team ab der 25. Minute vervollständigte. Bis zu diesem Zeitpunkt galt es die Null hinten zu halten, und das gelang der Mannschaft mit viel Einsatz und Willen auch. Nur einmal tauchten die Hausherren gefährlich vor unserem Tor auf und hatten in der 15. Minute eine gute Chance, welche aber Marcel Pfeifer mit gekonntem Tackling vereitelte. Was sonst auf unser Gehäuse kam, wurde eine sichere Beute vom gut aufgelegten Frank Kretzschmar. Als unser Team dann komplett war, gelangen auch eigene Angriffe. Die erste Gelegenheit, seine Mannschaft in Führung zu bringen, hatte dann in der 27. Minute Emilio Eckert. Jedoch ging sein Schuss aus gut 20 Metern über das Adelsberger Gehäuse. Auch Marco Lenz war nah dran am 0:1. Schön setzte er sich in der 38. Minute im Strafraum durch, doch sein Abschluss aus spitzem Winkel parierte der Keeper der Hausherren. Kurz vor dem Pausenpfiff ergab sich für unser Team eine tolle Kontersituation. Terence Richter steuerte allein aufs gegnerische Tor zu, konnte aber das Leder auf dem unebenen Platz nicht richtig kontrollieren, wurde zu weit nach außen abgetrieben und schließlich noch von der Abwehr des Kontrahenten gestellt (44.min.). Da es nach zwei Fouls an Jalal in der 35. und 41. Minute durchaus hätte Elfmeter geben können, waren wir in Halbzeit eins durchaus näher an der Führung als die Einheimischen. In der zweiten Halbzeit musste unser Team dann ,,Bergauf“ spielen. Dies ist in Adelsberg immer recht schwierig, denn die Hausherren wissen mit diesem Vorteil durchaus umzugehen. Fast hätte es in der 49. Minute dann auch schon im Blau-Weißen Tor eingeschlagen. Völlig frei kam ein Akteur von der Strafraumgrenze zum Abschluss. Doch half uns die Unebenheit des Geläufs in dieser Situation, denn der Angreifer traf das Leder nicht richtig, und so ging die Kugel doch weit vorbei. Dies war aber die einzig klare Chance des Gegners, denn fortan stand unsere Hintermannschaft recht sicher, und auch die Mittelfeldreihe arbeitete gut nach hinten und verengte so die Räume. Aber auch uns gelang es nicht so recht, für Torgefahr zu sorgen. Zwar erarbeiteten wir uns zahlreiche Standards, doch diese waren entweder zu ungenau ausgeführt oder aber es fehlte am Durchsetzungsvermögen im Strafraum des Gegners. So stand das Spiel auf Messers Schneide, und schließlich hatten wir an diesem, seinen Namen alle Ehre machenden, Sonntag das bessere Ende auf unserer Seite. In der 85. Minute gelang durch Jalal nämlich das entscheidende Tor. Einen weiten Pass von Nils Schmeißer verlängerte Marcel Pfeifer mit dem Kopf in den Lauf von Jalal. Dieser behielt die Nerven und platzierte das Leder flach und unhaltbar im linken unteren Eck. In den letzten Minuten warf der Gegner noch einmal alles in die Waagschale, um zum Ausgleich zu kommen. Doch wenn es auch noch die eine oder andere heikle Situation im Strafraum gab, immer wieder konnten wir dazwischengehen und klären. Wie eingangs schon erwähnt, stand am Ende der Einzug ins Viertelfinale. Allerdings kann man für die kommenden ganz wichtigen Punktspiele nur hoffen, dass sich die personelle Situation ganz schnell bessert, denn so einen ,,Tanz auf der Rasierklinge“ übersteht man nicht immer.

Aufstellung:

Kretzschmar / Pfeifer / Schmeißer / Trebeck / Pfeil / Lenz / Richter / Günther / Jalal / Eckert / Gallo (ab 66.min. Lieberwirth)

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