13.09.15 BWC 2 – FSV Grün-Weiss Klaffenbach 2 1:1 (1:0)

„Sand im Getriebe“

Unser zweites Heimspiel stand an diesem Sonntag auf dem Plan und wir gingen hoch motiviert und mit einer breiten Personaldecke in das Spiel.
Von der ersten Minute an dominierten wir die Partie und versuchten, schnell in unseren Rhythmus zu finden. Da gelang uns gut, so dass wir hinten nichts anbrennen ließen und in der Offensivbewegung gute und schnelle Bälle spielten. So tauchten wir in den Anfangsminuten auch immer wieder vorm gegnerischen Tor auf, konnten jedoch noch nicht gefährlich abschließen. In der neunten Minute machten wir es dann – quasi mit der ersten richtigen Chance – gleich perfekt, als M. Pfeil den Ball an der Strafraumgrenze zugespielt bekam und diesen mit einem technisch sauberen Schuss im Tor versenkte. Der Gegner war merklich geschockt und bekam seinerseits kaum ein Fuß auf den Boden. Wir spielten weiter nach dem Prinzip: hinten sicher und nach vorn Akzente setzen. In der Folge erspielten wir uns so weitere Chancen, welche aber zu leichtsinnig vergeben wurden, da wir vor dem Tor entweder einen Pass zu viel oder zu wenig spielten. In der Halbzeit konstatierten wir, dass wir den Ball ruhiger durch die eigenen Reihen laufen lassen und die Angriffe konsequenter zu Ende spielen müssen.
In der zweiten Halbzeit gelang uns das genau nicht. In allen Mannschaftsteilen entstand mehr Unruhe, die Fehlpassquote stieg und die trotzdem noch zahlreichen Angriffe verliefen zu oft im Sand. Dazu kam noch, dass in einigen Großchancen die falsche Entscheidung getroffen wurde – A. Schoenig spielte, nachdem er außen durchgelaufen war, nicht den Querpass in den Strafraum, sondern schloss direkt in die Arme des Torhüters ab und M. Pfeil schoss aus 20m und spitzem Winkel direkt aufs Tor und legte ebenfalls nicht quer. Diese Unsicherheit ließ den verunsicherten Gegner wieder hoffen und motivierte ihn, wieder was für seine Offensive zu tun. Große Chancen erspielte er sich nicht, noch rutschte der eine Ball in der 82. Minute eben dann doch durch und – nach der Billard-Einlage mit unserem Innenverteidiger – der Gegner konnte einschieben. Kurz vor dem Ende hatte der Gegner sogar noch eine Großchance, als ein Spieler allein auf unser Tor zulief, aber sein Schuss im letzten Moment noch von einem Abwehrbein geblockt werden konnte.
Letztendlich ist der Punktgewinn kein Rückschritt, aber in der Summe ärgerlich, weil ein Sieg hier möglich und eigentlich auch verdient gewesen wäre. Nun müssen wir den Spielverlauf analysieren und die Fehler im Training versuchen abzustellen, um am kommenden Sonntag hochkonzentriert in das schwere Spiel in Röhrsdorf zu gehen.

Alle Infos zum Spiel findet ihr hier: