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08.10.17 – Kreispokal-Achtelfinale: Blau-Weiß 2 – VfB Fortuna 2: 1:10 (0:4)
01.10.17 – 7. Punktspiel: Blau-Weiß 2 – VFL3/Sportfr. Süd: 1:3(1:1)
24.09.17 – 6. Punktspiel: SG Adelsberg – Blau-Weiß 2: 3:0(2:0)
17.09.17 – 5. Punktspiel: BWC 2 – SG Adelsberg 2: 2:1 (2:1)
„Glanzloser Sieg“
Zum heutigen dritten Heimspiel begrüßten wir unseren ersten Pokalgegner aus Adelsberg. Die durch die schlechte Personalsituation bedingten sinkenden Leistungen der letzten Wochen wollten wir wieder steigern, was die etwas entspanntere Personallage am heutigen Sonntag auch zu hoffen ließ. Und tatsächlich – wir kamen gut ist Spiel, begannen geordnet und konzentriert und waren bemüht, frühzeitig die Spielkontrolle zu übernehmen. Und das gelang uns auch schnell, wodurch sich die ersten Chancen ergaben. Eine Hereingabe von rechts brachte dann den ersten Torabschluss, den S. Voigt aber noch über das Tor setzte (6´). Wenige Minuten später die erneute Möglichkeit, in Führung zu gehen – T. Bauer spielte den Ball in Richtung Eckfahne auf M. Scheffler, dieser flankte in die Mitte, wo M. Scheiba den Ball aber nicht zum Abschluss erreichte (10´). Mit jeder Minute wuchs unser Druck auf das gegnerische Tor, symbolisch dafür eine Situation aus der Minute 15, als wir gleich dreimal hintereinander abschlossen, jedoch jedes Mal der Ball vom Gegner noch abgeblockt werden konnte. Die Belohnung für die sehr gute Leistung und das Engagement folgte dann aber in der 19. Minute: ein schneller Umschaltmoment von J. Pohlhaus leitete den Führungstreffer ein, als er den Ball im eigenen Strafraum aufnahm, mit Tempo über den gesamten Platz führte und erst wieder 20m vor dem gegnerischen Tor verlor. Da die Adelsberger Abwehr den Ball aber nicht klären konnte, gelangte der Ball zu M. Scheiba, der mit Tempo in die Box ging und dort eiskalt gegen den Torwart abschloss. Danach war das Bild unverändert: der Gegner war frustriert, wir hoch motiviert – und so ging es nur weiter in eine Richtung. Und wir konnten gleich nachlegen – nach einer Ecke wird der Ball von unseren Gästen erstmal abgewehrt, dann gelangt er aber zu T. Bauer, der aus ca. 23m einfach mal abzieht. Der Torwart ist zwar noch am Ball, hält ihn aber nicht fest, so dass er über ihn hinweg ins Tor trudelt (23´). Nun konnten wir mit breiter Brust auf- und uns weitere Chancen erspielen. So bekommt S. Yako den Ball im Strafraum, macht aber einen Haken zuviel, so dass der Abschluss dann keine Gefahr mehr bringt (26´). Derselbe Spieler kommt in den Folgeminuten erneut zu Möglichkeiten, das 3:0 zu machen, wird aber entweder abgeblockt (30´) oder schießt vorbei (32´). Eine der ersten Möglichkeiten dann für den Gegner in Minute 34´: nach einer Ecke kommt der Stürmer zum Abschluss, dieser ist aber nur schwach geschossen und wir sicher von N. Schindler geklärt. Und dann unterläuft uns doch dieser „eine Fehler“: nach einem gegnerischen Abstoß verlieren wir den Zweikampf in der Innenverteidigung, so dass der Ball beim höchst abseitsverdächtig stehenden Stürmer landet. An seinem Schuss aufs Tor ist R. Kurz noch dran, kann ihn aber nicht entscheidend ablenken, so dass der ins rechte Ecke geht (38´). Die letzten Minuten vor der Halbzeit zeigen wir dann völlig überraschend eine große Verunsicherung – wir gehen nicht mehr in die Zweikämpfe und überlassen dem Gegner das Spielgeschehen – was aber keine Gefahr mehr bringt.
Mit der Motivation, wieder die Kontrolle über das Spiel zu bekommen, kamen wir dann aus der Kabine. Die Bemühung war unserer Mannschaft anzusehen, aber sie versuchte das mit zuwenig Aufwand und Sicherheit. Folglich kam es in unseren Reihen zu vielen Fehlpässen, was den ansonsten heute sehr schwachen Gegner wieder stark machte. Unsere nur noch wenigen Angriffe wurden selten konsequent zu Ende gespielt. Wenn uns das mal gelang, wurde es auch gefährlich: eine Pass auf den mittlerweile über links agierenden J. Pohlhaus nahm dieser mit Tempo auf und spielte ihn quer in die Mitte, der dort postierte M. Scheiba hat alle Möglichkeiten und muss das sicherlich beruhigende 3:1 eigentlich machen, schießt den Ball aber links vorbei (68´). Unsere Bemühungen waren erkennbar, aber auch die Unsicherheit. Da der Gegner aber unsere Abwehr nur selten forderte, gelang es uns recht gut, das Ergebnis zu verwalten. Eine gefährliche Aktion hatte M. Pfeil mit einem Distanzschuss noch, welcher aber über das Tor ging (77´). So brachten wir die 3 Punkte relativ ungefährdet über die Zeit und können uns über unseren zweiten Sieg freuen. Am kommenden Sonntag sind wir dann zu Gast bei der ersten Mannschaft von Adelsberg, wo wir aber mit mehr Gegenwehr rechnen müssen.
10.09.17 – 4. Punktspiel: SG Neukirchen 2 – BWC 2: 2:0 (2:0)
„Zum Vergessen“
Zum heutigen Auswärtsspiel waren wir beim aktuellen noch punktlosen Tabellenletzten zu Gast. Trotz dieser noch nicht viel aussagenden Tabellensituation waren wir natürlich gewillt, hier wieder Punkte mitzunehmen. Dieses Ziel konnte man aber bereits vor dem Anpfiff bei einem Blick auf die Spielersituation schon wieder zu den Akten legen. Wer gedacht hat, dass es nach der dünnen Personaldecke der letzten Wochen wieder aufwärts geht, hatte sich getäuscht. Mit nur einem Wechsler (welcher seit Wochen nicht mehr trainiert hat), einem „Ü-50- Sturm“ und einer sehr veränderten Startaufstellung wollten wir das beste daraus machen – doch bereits nach 5 Minuten kam die Ernüchterung: zu diesem Zeitpunkt mussten wir bereits unseren Wechsler für A. Schoenig bringen, der in der Abwehr für Stabilität sorgen sollte, aber mit einem Muskelfaserriss ausgewechselt werden musst. Die darauf folgende Umstellung zeigte deutlich, dass die Abstimmung völlig fehlte und einige Positionen nur unzureichend besetzt waren. So waren wir bereits nach wenigen Minuten in der Defensive festgenagelt, schafften es so gut wie nie den Ball aus der eigenen Hälfte über mehrere Stationen zu spielen und bekamen ihn postwendend zurück. Die schnellen Angreifer des Gastgebers hatten meistens wenig Mühe mit unserer zu langsamen Abwehr. Wir hingegen hatten noch Glück, dass der Gegner seine Chancen sehr fahrlässig vergab und dass unser Torwart R. Kurz sich mehrmals durch gute Strafraumbeherrschung und glänzende Paraden auszeichnen konnte – sonst hätten wir schon mit einigen Toren hinten gelegen. Aber ewig hält das Glück dann doch nicht, so dass nach mehreren vergebenen Chancen (in den ersten 15min!) dann doch ein Ball den Weg ins Tor fand: der Gegner spielte erneut tief in unsere Hälfte, unser Abwehrspieler F. Rahnfeld verpasste es, am Gegenspieler zu stehen und dieser ging allein auf R. Kurz zu und schob den Ball ins Tor. In der Folgezeit versuchten wir uns zu befreien, jedoch war das meist ohne Plan und der Fähigkeit dazu, so dass wir immer wieder zu schnellen Ballverlusten kamen. Eine der wenigen Offensivaktionen unserer Mannschaft wurde dann sogar mal gefährlich, als M. Pfeil den Ball nur knapp am Tor vorbeischoss. Sonst agierte nur der Gegner, neben weiteren Chancen hatte er auch noch einen Lattentreffer zu verzeichnen. Kurz vor der Pause dann noch das zweite Gegentor: nachdem der Gegner bei einem Einwurf unsportlichen einen Vorteil nahm und der heute überforderte Schiedsrichter dieses nicht ahndete, kamen wir erneut nicht hinter den Ball, welcher dann schnell in unserem Kasten landete. Mit gesenkten Köpfen gingen wir in die Kabine – aber auch mit dem Wissen, dass wir am heutigen Tag mit diesem Kader keine Wunder erwarten können.
Für den zweiten Durchgang nahmen wir uns vor, uns hier nicht abschlachten zu lassen. Insgesamt hatte der Gegner noch das spielerische Übergewicht, schaltete seinerseits aber auch einen Gang zurück, was uns wieder mehr Zeit zum durchschnaufen brachte. Das ein ums andere Mal kamen wir dann auch in die gefährliche Zone und vereinzelt auch zum Abschluss – T. Bauer machte im Strafraum einen Haken zuviel und brachte sich somit um eine gute Chance; S. Voigt´s Distanzschuss fegte nur wenige Zentimeter über das Tor. Auf der anderen Seite liefen wir vereinzelt noch in Konter, die mit viel Glück (und Unvermögen des Gegners) nicht zu Gegentoren führten. Eine große Chance hatte der Gastgeber dann noch, als ein satter Schuss von der Latte noch auf den Boden und vom Tor wegprallte (No Goal). Insgesamt war heute für uns hier nicht viel zu holen. Mit der Hoffnung, dass sich die personelle Situation bald wieder ändert, werden wir das nächste Spiel am Sonntag angehen.
06.08.17 – Kreispokal KO-Runde 2: ESV Lok 2 – BWC 2: 4:7 n.E. (3:3,2:2,1:1)
„Ein richtiger Pokal-Fight“
Zur heutigen zweiten Pokalrunde waren wir beim Ligakonkonkurrenten auf dem Hohlweg zu Gast. Da sich die Kadersituation nicht großartig entspannt hatte, musste unser Interims-Coach-Gespann S. Haack und G. Neumann bei der Aufstellung erneut kreativ werden. Mit einer Formations- als auch 3 personellen Umstellungen gingen wir auf das Feld – mit dem Wissen, die einmalige Chance zu haben, erstmals als 2. Mannschaft von Blau-Weiß in die dritte Runde einziehen zu können. Und die Veränderungen sollten fruchten – wir waren von Beginn an im Spiel, ließen hinten ruhig und sicher die Bälle laufen und versuchten die Aktionen nach vorn schnell und gefährlich zu machen. Für unseren nominell einzigen Stürmer S. Yako gab es viele Räume zu „beackern“, unterstützt wurde er entweder durch die nachrückenden zentralen Mittelfeldspieler T. Bauer und R. Klaumünzer oder von den Flügelläufer S. Voigt und M. Scheffler. Und diese Spieler versuchten durch schnelle Pässe in den gefährlichen Bereiche zu Abschlüssen zu kommen, doch vorerst gelang uns das nicht. Mit zunehmender Spielzeit (es waren ca. 20min gespielt) wurden unsere Aktionen zwingender und es boten sich Abschlussmöglichkeiten, welche jedoch noch ungefährlich blieben. Die erste richtig große Chance hatte R. Klaumünzer, der sich mit einem starken Solo in den Strafraum kombinierte und dort aus kurzer Distanz am linken Pfosten vorbeischoss. Nach einigen Distanzschüssen landete der Ball mal wieder bei S. Yako, auf der Suche nach einer Anspielstation wurde er nicht wirklich attackiert – und so zog er einfach mal ab und der Ball zappelte im Netz (35´). Die Freude über die nicht unverdiente Führung währte aber nicht lange – bereits 3 Minuten später gewann der Gegner nach einem unnötigen Ballverlust von S. Voigt im Mittelfeld den Ball und spielte blitzschnell in die Schnittstelle unserer Abwehr – den startenden Stürmer konnte H. Böhme nicht mehr aufhalten und dieser schob den Ball zum Ausgleich ein, nachdem der unseren Torwart R. Kurz umkurvt hatte (38´). Kurz vor der Halbzeit dann fast noch der Rückstand – erneut spielte der Gastgeber einen steilen Pass zwischen unsere Innenverteidiger, der herauseilende R. Kurz konnte den Stürmer noch behindern, so dass der heutige Innenverteitiger A. Schoenig den abgefälschten Ball noch ablaufen und klären konnte. Mit diesem etwas unglücklichen Remis gingen wir in die Pause – und motivierten uns dort, weiter nach vorn zu spielen.
In Durchgang 2 verloren wir etwas den Zug zum Tor – über die Flanken kamen kaum noch gefährliche Aktionen und zentral rannten wir uns oftmals fest. In der Deffensive standen wir – wie schon im ersten Durchgang – sehr sicher. So spielten sich viele Aktionen im Mittelfeld ab und es mehrten sich die Fouls, wodurch zunehmend der Spielfluss unterbrochen und der Schiedsrichter überfordert war. Neben einigen Distanzschüssen auf beiden Seiten waren keine großen Chancen zu verzeichnen, so dass sich beide Mannschaften mit der Verlängerung engagierten. Doch plötzlich sah es anders aus: nach einem groben Schnitzer von H. Böhme auf der linken Abwehrseite rannte der gegnerische Stürmer allein auf unser Tor zu und legte den Ball quer zu seinem Mitspieler – den ersten Schuss konnte A. Schoenig noch abwehren, der Nachschuss war dann aber in unseren Maschen (86´). Nun waren wir bedient und warfen – aufgrund der nur noch wenigen zu spielenden Minuten – alles nach vorn. Und wir sollten Glück haben: ein etwas glücklicher Freistoß (der Schiedsrichter pfiff, weil der Torwart der Gastgeber den Ball 6,5 Sekunden in der Hand hielt) an der Strafraumgrenze legte sich A. Schoenig zurecht. Da sich die Hintermannschaft der Gegner etwas durcheinander aufstellte, stand zentral vorm Tor M. Pfeil an der Strafraumgrenze völlig frei. Der Schütze legte einfach nur quer und dieser schlenzte den Ball gekonnt ins obere rechte Eck (89´). So ging es in die Verlängerung, auch wenn bei beiden Mannschaften langsam die Kräfte schwanden. Die erste Hälfte der Zugabe verlief ergebnislos – keinen nennenswerten Chancen auf beiden Seiten. Die zweite Hälfte hatte es dagegen insich: wenige Minuten nach dem Seitenwechsel fuhren wir einen energischen Angriff über die rechte Seite – der Abschluss von R. Klaumünzer ging zwar nicht in Richtung Tor, jedoch rollte er parallel zur Grundlinie am Torwart vorbei und erreichte den einschussbereiten M. Pfeil am zweiten Pfosten (108´). Auch über diesen Treffer sollten wir uns nicht lange freuen dürfen: wenige Minuten später erkämpfte sich A. Schoenig im eigenen Strafraum den Ball und – beim Klärungsversuch – erwischte er den einzigen gegnerischen Spieler in seiner Schussbahn. Dieser nahm den Ball schnell auf, legte ihn quer und der Stürmer erzielte mit einem sehenswerten Schuss den Ausgleich (111´). Die letzten Minuten waren bestimmt von Krämpfen, Zweikämpfen und Abspielfehlern auf beiden Seiten, so dass der Schiedsrichter schließlich zum Elfmeterschießen bat.
Dort sollten wir die besseren Nerven haben – nach der Führung (A. Schoenig) zimmerte der erste Schütze der Lok den Ball gleich mal weit über die Latte. Nach unserem zweiten Treffer (N. Schindler) hielt R. Kurz den nächsten Schuss sehr stark. Nachdem wir durch R. Conrad auf 3:0 erhöhen konnten, musste R. Kurz doch einmal hinter sich greifen – um dann selbst den entscheidenen 4:1 Siegtreffer zu setzen. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Auftreter der Mannschaft nicht im Entferntesten was mit der Leistung vom letzten Wochenende zu tun hatte. Nun wartet im Achtelfinale am 8.10. mit der VfL Fortuna 2 ein sehr großer Brocken, bei dem wir auf das Pokalwunder hoffen müssen.
27.08.17 – 3. Punktspiel: BWC 2 – USG 2: 0:5 (0:3)
„Sprachlos“
Heute hatten wir zum zweiten Heimspiel die Mannschaft der USG zu Gast. Nach dem Erfolg der letzten Woche mussten wir aufgrund von Personalmangel die Startelf wieder auf 4 Positionen umbauen. Das allein kann aber nicht die Erklärung für das komplett andere Auftreten der Mannschaft sein, auch wenn die nachgerückten Spieler meist noch Trainingsrückstand hatten.
Wir begannen unsicher und ungeordnet – die Innenverteidigung, welche uns letzte Woche noch den Rhythmus vorgegeben hatten, war getauscht worden. Heute hatten wir diesen Taktgeber nicht. Das Mittelfeld – zur Hälfte auch neu aufgestellt – funktionierte nicht und bekam zu wenig Zugriff auf das Spiel. Der Angriff war bemüht, war jedoch meist dort, wo der Ball nicht war. Alles in allem zeigte sich bereits in den ersten Minuten, dass wir nicht harmonierten. Und wie so oft rächt sich das dann auch – in unserem Fall bereits nach nicht mal 15 Minuten, als nach einem Zuspiel von R. Conrad auf F. Rahnfeld in der gegnerischen Hälfte dieser den Ball postwendend dem Gegner in den Lauf spielte und er es zum einen clever und schnell spielte, wir wiederrum zum anderen dilettantisch verteidigten – die Kugel zappelte in unserem Tor. Nicht selten haben wir einen solchen „Weckruf“ gebraucht – und tatsächlich, im Anschluss waren wir mehr bemüht, auch mal nach vorn zu spielen. Nach einer personellen Umstellung kamen wir in den Folgeminuten vermehrt vor das gegnerische Tor – R. Albrecht konnte nach einem temporeichen Sololauf nicht abschließen, das Zuspiel von A. Schoenig in den Strafraum fand keinen Abnehmer (20´+24´). Und beinahe sollten wir mal Glück haben – nach einer unübersichtlichen Situation im gegnerischen Strafraum kullerte der Ball vor die Füße von A. Schoenig, dieser traf aus spitzem Winkel aber nur den Pfosten (28´). Wer dachte, dass wir jetzt eine Aufholjagt starten würden, hatte sich getäuscht – nach dem kurzen Aufbäumen und den ersten verletzungsbedingten Wechsel bereits nach 37 Minuten war die Motivation bereits wieder verpufft. Die Gäste übernahmen wieder die Initiative und hatten schnell die Schwachstellen in der Innenverteidigung und dem zentralen Mittelfeld ausgemacht. Ein weiterer schneller Angriff brachte dann das 0:2 (38´) und wir ließen die Köpfe hängen. Mit den Gedanken schon bei der Pausenansprache kassierten wir auch noch das 0:3 (44´) – die Gegenwehr war zu diesem Zeitpunkt bereits gebrochen. In der Pause versuchte der Trainer nochmal alles, unsere Köpfe wieder zu heben – leider fruchtete das heute nicht.
Die zweite Hälfte ist schnell zusammengefasst: bei dem Großteil der Spieler auf dem Platz war weder die Motivation noch die Konzentration für dieses Spiel da – es gab kaum jemand, der seine Leistung abgerufen hat. So konnte der Gegner trotz vieler Fehler das Spiel ganz locker runterspielen und noch weitere 2 Tore nachlegen – von uns wurden keine Ideen oder Kampfgeist gezeigt. Symbolisch war dann noch der verschossene Elfmeter an den Pfosten von A. El Harraq (75´). Mehr gibt es über dieses Spiel nicht zu berichten – was zu ändern ist, werden wir in der kommenden Trainingswoche herausarbeiten und (hoffentlich) bis zum kommenden Wochenende abstellen können.
20.08.17 – 2. Punktspiel: BWC 2 – Einsiedel/Altenhain 2: 4:0 (3:0)
„Beeindruckend“
Zum heutigen ersten Heimspiel der Saison empfingen wir die Mannschaft aus Einsiedel und Altenhain, der wir bereits im Juni bei den Platzierungsspielen gegenüber standen. Nun waren die Vorzeichen aber anders – zum einen gingen es heute wieder um Punkte, zum anderen waren wir (urlaubs- und semesterferienbedingt) so dezimiert, dass wir bereits wieder unsere „alte Riege“ aktivieren mussten. Dennoch wollten wir unbedingt die ersten Zähler einfahren.
Die erste (sich schon fast selbst aufgestellte) Elf setzte das auch von der ersten Sekunde an um – wir übernahmen sofort das Heft des Handelns, fielen durch viel Ballbesitz und sicheres Passspiel auf und konnten zudem von Beginn an gute Aktionen nach vorn kreieren. Die Abwehr um R. Conrad und R. Wabra steuerten geschickt den Spielverlauf, so dass der Ball kaum bis zu unserem Torwart R. Kurz durchkam. In den Offensivaktionen waren wir sehr variabel – entweder wurde die Bälle über die gut organisierten zentralen Spieler T. Bauer und R. Zinke verteilt oder es entstanden schnelle Aktionen über die Außenspieler S. Voigt und A. Schoenig (über links) bzw. M. Scheffler (über rechts). Der letztgenannte konnte dann bereits nach nicht mal 15min zum Führungstreffer verwandeln – ein langer Pass aus dem Halbfeld fand den Kopf von M. Scheiba, dieser legte mit Übersicht zu M. Scheffler zurück, der ohne Probleme den Ball aus wenigen Metern im Tor unterbringen konnte. In den vorherigen Minuten hatten wir uns bereits einige Aktionen erspielt, jedoch war immer noch ein Abwehrspieler oder der gegnerische Torwart im Weg. Beflügelt durch die Führung (und begünstigt durch den Schockzustand der Gäste) gaben wir jetzt richtig Gas und stürmten regelrecht auf das Einsiedler Gehäuse – quasi im Minutentakt fuhren wir Angriffswellen über verschiedene Positionen, der Gegner konnte abgefangene Bälle nur sehr kurz halten, wir hatten gefühlt 80% Ballbesitz. So war es auch nicht verwunderlich, dass es bereits 5min nach der Führung zum zweiten Mal im gegnerischen Tor klingelte – nach der Hereingabe von außen konnte T. Bauer den Ball aufnehmen und brachte die Kugel mit einem satten, aber dennoch platzierten Schuss aus gut 14m in den Maschen unter. Und selbst jetzt schalteten wir noch nicht zurück – wir behielten unser Spiel bei und erarbeiteten uns weitere gute Chancen. Die Abwehr hingegen hatte die gegnerischen Stürmer ohne Probleme im Griff, so dass wir keine Chancen auf Seiten des Gegners zu verzeichnen hatten. So entschieden wir quasi bereits nach 30min das Spiel mit dem dritten Treffer – das Anspiel auf S. Yako nahm dieser auf, umspielte im Strafraum noch 2 Spieler und netzte dann im linken unteren Eck ein. Die restlichen Minuten bis zur Pause ließen wir es ein wenig langsamer angehen, ohne den Gegner jedoch ins Spiel kommen zu lassen. Vereinzelte Fehlpässe in unseren Reihen führten jedoch zu keiner Gefahr für unser Tor.
Im zweiten Durchgang wollten wir weiter so kontrollierend und selbstbewusst auftreten wie im ersten Durchgang. Leider schalteten wir zu viele Gänge zurück und der Gegner wollte nochmal versuchen, den Spielstand zu verändern, so dass unsere Offensivaktionen weniger und die Arbeit in der Abwehr mehr wurden. Wir passten uns wie so oft schrittweise an das Niveau des Gegners an und ersetzten das gute Kurzpassspiel der ersten Hälfte durch lange und ungenaue Bälle – welche natürlich oftmals ihren Adressat nicht fanden. Vermehrt zeigten sich auch Konzentrationsfehler bei einigen Spielern, die zu schnelle Ballverlusten führten. So musste speziell R. Wabra immer wieder in letzter Not eingreifen, wenn der Gegner die Bälle schnell in die Tiefe spielte. 10 Minuten vor dem Ende war es dann sehr knifflig für den heute sehr soliden Schiedsrichter zu entscheiden, als wieder ein solcher schnell gespielter Ball den flinken Stürmer fand und R. Wabra nur mit größtem Einsatz und in letzter Sekunde den Ball im Strafraum klären konnte – der geforderte Elfmeterpfiff blieb aber berechtigterweise aus. Kurz vor dem Abpfiff – beide Mannschaften hatten sich mit dem Ergebnis mittlerweile engagiert – gelang uns noch ein schöner Spielzug: T. Bauer setzte sich nach Zuspiel durch die Mitte gut und beherzt durch, sein Querpass erreichte S. Voigt, der den Ball unhaltbar ins linke obere Eck schlenzte. Damit war die Partie entschieden und wir konnten unsere ersten 3 Punkte verbuchen – ein verdienter Sieg aufgrund der bärenstarken ersten Halbzeit. Nun gilt es die Fehler des zweiten Durchgangs abzustellen, damit wir am Sonntag gegen die USG wieder die Punkte auf der Clausstraße lassen können.
13.08.17 – 1. Punktspiel: Eubaer SV – BWC 2: 1:0 (0:0)
„Unverdiente Niederlage“
Zu Punktspielstart fanden wir uns heute bei frühherbstlichen Wetter im „Chemnitzer Speckgürtel“ beim Absteiger in Euba ein. Von der Mannschaft, welche in der abgelaufenen Saison mehr als knapp den Gang in unsere Spielklasse antreten musste, erwarteten wir eine hohes Maß an Aggresivität und Gegenwehr – wir hingegen konnten urlaubsbedingt (es fehlten Scheiba, S. Böhme, Meyer, Albrecht, Zinke, Bröcher, Klaumünzer) nicht den kompletten Kader aufbieten. Dennoch nahmen wir uns vor, hier eine engagierte und kampfbetonte Leistung abzuliefern.
Und das gelang uns gut – die ersten Minuten gingen zwar an den Gegner, der – in Durchgang eins „bergauf“ spielend – sofort die Initiative übernahm und speziell im zentralen Mittelfeld versuchte, uns durch seine schnellen und technisch starken Spieler zu überwinden. Immer wieder wurde versucht, Bälle in die Schnittstelle unserer Abwehr zu spielen. Jedoch machten sowohl unsere zentralen Mittelfeldspieler J. Pohlhaus und T. Bauer als auch unsere Abwehr um die Innenverteidiger S. Haack und R. Conrad einen guten Job, so dass es kaum zu mehr als gefährlichen Situationen kam, welche aber entweder am Tor vorbei gingen oder von unserem Torhüter R. Kurz gehalten wurden. Eine sehr brenzlige (und für uns auch glückliche) Situation mussten wir dann doch überstehen, als ein Eubaer Spieler zum Abschluss kam und der Ball an die Querlatte knallte. Wir hingegen versuchten hingegen über unsere Flügelspieler F. Rahnfeld und A. Schoenig das Spiel in die gegnerische Hälfte zu verlagern, was das ein ums andere Mal auch gelang. Leider konnten wir aus diesen Bällen in den Raum nur wenig machen, so dass wir zu wenig Flanken in den Strafraum brachten. Dennoch gab es drei nennenswerte Situation für uns zu verzeichnen: einmal konnte der schnelle M. Scheffler in den Raum geschickt werden, der Torwart konnte kurz vor ihm noch klären. Weiterhin konnte nach Zuspiel von F. Rahnfeld M. Pfeil den Ball kraftvoll aufs Tor bringen, der Keeper konnte den satten Schuss nur abprallen lassen. Die größte Chance in der ersten Halbzeit hatte erneut M. Pfeil, als er nach Freistoß von S. Haack den Kopfball knapp rechts neben das Tor setzte. So gingen wir zufrieden in die Kabine und nahmen uns da vor, weiter gegen zu halten und auf einen Treffer zu drängen.
Und das sollte überraschend gut klappen – wir fanden gut in den zweiten Durchgang und übernahmen die Spielkontrolle. Durch ein hohes Maß an Zweikampfwillen und konditioneller Stärke zwangen wir die Gegner immer wieder zu Fehlern, welche uns jedoch nicht gelang in Tore umzusetzen. Eine 100% – Chance hatte M. Pfeil dann, als er mustergültig freigespielt wurde und allein vorm Torwart auftauchte. Doch anstatt den Ball in der Ecke unterzubringen, landete der Abschluss direkt in den Armen des Keepers. Und dann kam es so, wie es so oft ist – nach einem Freistoß des Gegners flog der Ball in unseren Strafraum, dort konnte der Gegner nicht vom Ball getrennt und seinen Abschluss aus sehr spitzen Winkel nicht verhindert werden. Der gut postierte R. Kurz sprang der Ball beim Abwehrversuch jedoch unglücklich ans Bein und dann ins Tor – und wir lagen hinten (65´). Aber auch jetzt steckten wir die Köpfe nicht in den Sand und kämpften weiter (trotz des kräftezehrenden „bergaufspielens“). Wir erarbeiteten uns auch noch eine Reihe von Chancen und hätten vielleicht auch noch mindestens einen Treffer erzielen können, nur hatte (speziell in der zweiten Halbzeit) der Unparteiische nicht seinen besten Tag und traf auf beiden Seiten sehr viele Entscheidungen nicht richtig. Speziell unsere Angriffe wurden aufgrund vermeintlicher Abseitsstellungen immer wieder zurück gepfiffen, wodurch der Spielfluss jäh unterbrochen wurde.
Schlussendlich mussten wir mit leeren Händen nach Hause fahren, brauchen uns aber mit dieser Leistung und Einstellung in dieser Liga nicht verstecken.
