13. Punktspiel

  1. Punktspiel

Sonntag 25.11.2018 14:00Uhr

FSV Marienberg : SpVgg. Blau Weiß Chemnitz  2: 0 (0:0) 

Tore: 1:0 Schröter (52.min.) / 2: 0 Schröter (81.min.)

Schiedsrichter:   Krämer, Sebastian  (FSV Zwickau)

1. Assistent: Buhler, Stefan  2. Assistent: Rose, Tim Uwe

Zuschauer:   51

Spielbericht:

Zwar konnte unsere Mannschaft in Marienberg nicht punkten, dennoch lieferten wir dem Favoriten einen Fight nahezu auf Augenhöhe.  Trotz der Ausfälle von Schmeißer, Jalal und Albrecht gelang es unserem Team, die Partie lange offen zu halten und neben einer gut organisierten Defensive auch offensiv Akzente zu setzen. Dass es am Ende dann doch nicht zumindest für ein Unentschieden reichte, lag sicher auch an der individuellen Klasse des Kontrahenten. Denn wer einen Kenny Schmidt, welcher immerhin 10 Drittliga- und zahlreiche Regionalliga-Spiele aufzuweisen hat, erst zur Halbzeit einwechseln kann, der muss schon einen tollen Kader zur Verfügung haben. Die Partie auf dem relativ kleinen aber guten Kunstrasenplatz begann für uns recht verheißungsvoll. Zwar hatte der Gastgeber in der 6. Minute nach einer Flanke von links die erste Chance, doch in den folgenden Minuten hatten wir durchaus mehr vom Spiel. David Hiekel hätte uns dann in Minute 13 durchaus in Führung bringen können, ja vielleicht müssen. Technisch gekonnt nahm er einen weiten Flugball an, hob diesen über seinen Gegenspieler und hatte aus ca. 12 Metern freie Schussbahn. Leider traf er, warum auch immer, das Leder nicht richtig, und die Kugel ging ins Grundlinien-Aus. Kurz darauf ergab sich auch für Norbert Klipphahn die Gelegenheit, seine Farben in Führung zu bringen. Der im Strafraum aufsetzende Ball war zugegebenermaßen schwer zu verwerten, und so konnte ihn unser Kapitän nicht richtig platzieren und setzte die Pille über den Querbalken. Ab der 25. Minute erhöhten zwar die Einheimischen dann den Druck, zu klaren Einschuss-Chancen kamen sie zunächst aber nicht. Immer wieder konnte unsere Hintermannschaft klären. Nach vorn freilich kam erstmal kaum noch Entlastung. Kurz vor dem Pausenpfiff brannte es aber dann doch noch einmal gewaltig vor Schlesigers Kasten. Gleich dreimal kamen die Hausherren im Strafraum zum Abschluss, doch immer wieder konnten wir ein Abwehrbein hineinstellen und schließlich die Situation bereinigen. Das 0:0 war zur Halbzeit sicher gerecht, doch war uns bewusst, in Hälfte zwei wieder mehr eigene Initiative ergreifen zu müssen. Da jetzt die gleißende Sonne im Rücken stand, sollte dies auch wieder besser gelingen. Und tatsächlich gehörte die erste gefährliche Torsituation nach dem Wechsel auch unserem Team. Im letzten Moment wurde aber Norbert Klipphahn, schon im Strafraum auftauchend, vom Ball getrennt (47.min.). Doch auch die Hausherren hatten sich für Hälfte zwei etwas vorgenommen. Nach einem Eckball in der 49. Minute hatten wir noch Glück, dass der Ball noch über unser Gehäuse zischte. Aber nur drei Minuten danach schlug es das erste Mal im Blau-Weiß-Gehäuse ein. Eine Eingabe von der rechten Seite konnte nicht geklärt werden. Der Ex-Kappler Kai Hamann war zur Stelle und bediente den mitgelaufenen Schröter, welcher die Kugel zum 1:0 versenkte. Rückstände sind wir ja bekanntlich gewöhnt, und so blieben wir davon auch relativ unbeeindruckt, forcierten das Offensivspiel und wurden vor allem bei Standards gefährlich. So fehlte bei einem Freistoß, getreten von Nicolas Michel, nur Zentimeter zum Torerfolg. Leider ging der Ball knapp am rechten Pfosten vorbei.  Auch Steffen Schmidt und Marco Lenz brachten die Pille bei ihren Chancen in der 63. und 66. Minute nicht im gegnerischen Kasten unter. Da der FSV auch stets gefährlich blieb, lag ein zweites Tor förmlich in der Luft. Und es sollte auch fallen. Kenny Schmidt setzte sich am rechten Flügel im Dribbling durch und flankte mustergültig in den Strafraum. Dort war es erneut Schröder, der diesmal mit dem Kopf zur Stelle war und das 2:0 besorgte. Leider fälschte Steven Riemer den Ball dabei so unglücklich ab, dass er für Schlesiger unerreichbar im kurzen Eck landete (81.min.). Damit war die Begegnung quasi entschieden, denn in der restlichen Spielzeit passierte auf beiden Seiten nichts mehr. Wie eingangs schon erwähnt, war es eine ordentliche Leistung unserer Elf, und ein Punkt war durchaus im Bereich des Möglichen.

Aufstellung:

Schlesiger / Thiele / Schmidt / Riemer / Uhlig / Pfeifer / Michel / Tebeck / Lenz / Hieckel (ab 81.min. Lippert) / Klipphahn (ab 75.min. Lukas)

noch im Kader:  Kretzschmar

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