4. Punktspiel

4. Punktspiel   

Sonntag 23.09.2018 15:00Uhr

SpVgg. Blau Weiß Chemnitz : FC Concordia Schneeberg 1 : 2 (0:2)

Tore: 0:1 Martin (8.min.) / 0:2 Martin (38.min.) / 1:2 Lenz ( 49.min.)

Schiedsrichter: Döring, Jacob (Zwickau)  /

  1. Assistent: Ordon, Florian / 2. Assistent: Schnabel, Michael

Zuschauer: 25

Spielbericht:

Auch  im 4. Punktspiel ist es unserem Team nicht gelungen zu punkten. Die Voraussetzungen dafür waren allerdings auch nicht die besten, fehlten doch wieder zahlreiche spieltragende Akteure aus den unterschiedlichsten Gründen. Neben den verletzten Schlesiger, Voitel, Schmeißer und Pfeil musste man auch noch auf die im Urlaub weilenden Thiele und Riemer verzichten. So standen gerade mal 11 Spieler zur Verfügung. Dank gebührt deshalb unseren Kickern Bauer und Kurz aus der 2. Mannschaft, welche sich noch als Wechsler bereit erklärten zu helfen. Die Gäste aus Schneeberg, welche auch nicht optimal in die Saison gestartet waren, übernahmen von Beginn an das Heft des Handelns. Mit schnellen und sicheren Ballpassagen drängte man unsere Elf in die Defensive, und mit ihren ballsicheren und schnellen Angreifern erspielten sie sich auch gleich Chancen. Folglich dauerte es auch nicht lange, ehe der Ball das erste Mal im von Kretzschmar gehüteten Blau- Weiß-Tor zappelte. Etwas unglücklich fiel der Treffer allerdings, wurde doch der stramme Schuss vom Schneeberger Martin noch leicht abgefälscht und schlug so unhaltbar unter der Latte zum 0:1 in der 8. Minute ein. Auch in der Folgezeit war unsere Mannschaft ausschließlich in der Abwehr gefordert. Man stemmte sich zwar aufopferungsvoll gegen die Angriffe des Kontrahenten, konnte aber weitere Chancen nicht verhindern. Mit Glück, Lattenfreistoß in der 14. Minute, Geschick und guter Parade Kretzschmars nach Kopfball in der 16. Minute überstanden wir die Druckphase noch relativ schadlos. Eigene Akzente nach vorne blieben allerdings Mangelware. Erst so ab der 25. Minute gelangen einige Angriffe. Nach einer Ecke in der 30. Minute lag sogar ein Torerfolg im Bereich des Möglichen. Der Eckball, welcher von der Schneeberger Abwehr nur zur Mitte abgewehrt werden konnte, gelangte in zentraler Position zum aufgerückten Michel. Dieser zog auch sofort ab. Der Schuss lag zwar nicht schlecht, wurde aber noch von einem Verteidigerbein der Gäste abgewehrt. Die besseren Möglichkeiten hatten aber weiterhin die Erzgebirger. In der 34. Minute hätten sie das 0:2 dann auch erzielen müssen. Zum Glück jagte der Stürmer des Kontrahenten, welcher sich vorher eindrucksvoll durchgesetzt hatte, das Leder aus etwa 12 Metern über das Gebälk. Doch lange konnten wir Fortuna dann nicht mehr strapazieren, denn nur 4 Minuten nach dieser Szene lag die Pille ein zweites Mal in den Blau-Weißen-Maschen. Ein verlorenes Kopfballduell im Mittelfeld war Ausgangspunkt für einen schnellen Angriff der Gäste. Über unsere rechte Abwehrseite gelangte der Ball schließlich erneut zu Martin und dieser überwand Kretzschmar mit einem Flachschuss. Obwohl, wie schon erwähnt, unser Team kämpferisch alles in die Waagschale warf, musste man ob der deutlichen Überlegenheit der Gäste Schlimmes für die zweite Hälfte befürchten. Doch es sollte anders kommen. Schon 4 Minuten nach Wiederbeginn gelang uns der schön heraus gespielte Anschlusstreffer. Marco Lenz leite sein Tor selbst ein, indem er mit einem Pass David Hieckel am rechten Flügel bediente. Dieser flankte mustergültig in den Strafraum, wo Lenz mit dem Kopf zur Stelle war. Zwar waren die technisch versierten Gäste weiterhin das spielbestimmende Team, doch zu solch klaren Chancen wie noch in der ersten Hälfte kamen sie kaum noch. Aber auch uns gelang es erst in der Schlussphase, etwas Hoffnung auf einen Punktgewinn aufkeimen zu lassen. Ein Kopfball, erneut von Lenz, landete in der 84. Minute auf der Latte, und auch beim Distanzschuss von Albrecht in Minute 86 hatte der Keeper des Kontrahenten Mühe. Schließlich gab es in der zweiten Minute der Nachspielzeit noch einmal Freistoß für unsere Farben.  Der Ball, getreten von Uhlig, segelte hoch in den Strafraum, doch der mit nach vorn gegangene Klipphahn kam im Fünfmeterraum nicht mehr an das Leder und die Gäste konnten klären. Unmittelbar danach erfolgte der Abpfiff. Man kann für die kommende Zeit nur hoffen, dass sich die personelle Situation verbessert, denn bei allem Einsatz und Willen, auf Dauer kann man nicht mit elf Spielern in der Landesklasse bestehen.

Aufstellung:

Kretzschmar / Klipphahn / Schmidt / Michel / Uhlig / Pfeifer / Lenz / Albrecht / Hieckel / Zimmermann / Jalal

noch im Kader:  Bauer / Kurz

 

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