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07.08.16 Kreispokal 1. Runde: BWC 2 – FC Arche Chemnitz 2:1 n.V. (0:1,1:1)

„Endlich mal eine Runde weiter“

An diesem Sonntag traten wir bei sommerlichen Bedingungen auf dem heimischen Grün gegen den Kreisliga-Aufsteiger Arche an. Mit einer guten Personaldecke und intensiven Trainingseinheiten im Vorfeld gingen wir selbstbewusst in die Partie – wohl wissend, dass uns eine starke Mannschaft erwarten wird. In den ersten Minuten kamen wir gut ins Spiel und konnten den Gegner vorerst vom eigenen Tor fernhalten. Dieser versuchte sich Chancen durch schnelle Bälle hinter bzw. zwischen unsere Abwehrreihen zu erspielen, welche aber meist von uns durch gutes Stellungsspiel entschärft werden konnten. Wir hingegen versuchten uns in die gegnerische Hälfte über die Außenpositionen zu kombinieren und dann unsere Stürmer in Szene zu setzen, was aber oftmals von der gegnerischen Hintermannschaft clever vereitelt wurde. Mitte der ersten Halbzeit dann der erste Dämpfer: nach einem Angriff unserer Gäste und der nicht konsequenten Zweikampfführung auf der rechten Außenposition konnte der Ball in den Strafraum gespielt werden, wo sich P. Meyer ungeschickt anstellte und das Bein stehenließ – der Gegner nahm die Einladung dankend an und ließ sich fallen. Der Elfmeterschütze schoss, nachdem er den ersten Versuch noch im Tor untergebracht hatte (dieser aber nicht zählte, da der Ball noch nicht freigegeben war), den zweiten weit übers Tor – Glück für uns. Im Anschluss versuchten wir vermehrt, eigene Angriffe zu kreieren – unsere Läufer R. Albrecht und J. Pohlhaus konnten sich vereinzelt über außen durchsetzen, ihre Hereingaben erreichten aber nicht unsere Mitspieler. Wenige Minuten vor der Halbzeit spielte sich A. Schoenig mal bis zur Grundlinie durch – ihm gelang es aber nicht, den völlig freistehenden M. Pfeil direkt vom Tor anzuspielen. Dann der zweiten Dämpfer wenige Sekunden vor der Halbzeit: nach einer Ecke konnte S. Haack den einlaufenden Gegner nicht stellen und dieser köpfte mit großer Wucht zum 1:0 in die Maschen. In der Halbzeit (wir waren uns einig, dass unser Spiel nicht schlecht war) sammelten wir nochmal Mut für den zweiten Durchgang. Diese begann ähnlich wir das Spiel in der ersten Hälfte – beide Seiten versuchten mit schnellen Kombinationen das Mittelfeld zu überbrücken und die Stürmer anzuspielen. Der Gegner verfolgte diese Strategie konsequent, mit zunehmender Spielzeit jedoch verloren wir das Engagement und ließen nach, so dass der Gegner mehr Spielanteile hat und die Anzahl der gefährlichen Aktionen in unserem Strafraum zunahm – uns hingegen gelangen kaum noch gute Spielzüge nach vorn. Durch den Austausch unserer Angreifer und dem damit verbundenen frischen Wind wurden wir wieder zwingender, jedoch vorerst ohne nennenswerte Torabschlüsse. Langsam erkannte die Mannschaft auch, dass wir etwas tun müssen, um hier noch ein Tor zu erzielen, und investierte wieder mehr. Der Gegner ließ uns spielen und versuchte seinerseits nun bereits das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Uns gelangen nun in den letzten 15min richtig gute Angriffe, bei denen erst z. Wang und dann M. Scheffler aus sehr guten Positionen vergaben. In der Nachspielzeit – wir stemmten uns nochmal gegen die drohende Niederlage – bekam D. Friel den Ball ca. 25m vor dem Tor vor die Füße und zog einfach ab – der vor ihm quer laufende Z. Wang bekam den Ball nicht, irritierte aber den Torwart so sehr, dass dieser ihn durch die Beine ins Tor ließ – das hieß Verlängerung!
Da unsere Kräfte nun langsam schwanden, war unser Ziel, kein Gegentor mehr zu bekommen und die Entscheidung im Elfmeterschießen zu erzwingen. So standen wir wieder kompakt im Defensivbereich und versuchten unsere schnellen Spieler durch lange Bälle zu erreichen. Der Gegner konnte diese Bälle meist nur schwer verteidigen, jedoch wurden diese Chancen von uns auch nur unkonzentriert zu Ende gespielt. Ohne gefährliche Situationen gingen wir in die zweite Hälfte der Verlängerung. Dort hatten wir mehr Spielanteile, ohne dass der Gegner jedoch seine gefährlichen schnellen Angriffsbemühungen einstellte. So waren 5 Minuten im zweiten Durchgang gespielt, als sich erneut A. Schoenig auf der linken Seite durchsetzen konnte und deren Hereingabe vom Gegner in letzter Sekunde noch zur Ecke geklärt werden konnte. Diese – von J. Pohlhaus getreten – erreichte genau T. Bauer, der den Ball in der kurzen Ecke unterbringen konnte. Die letzten Minuten versuchte der Gegner nochmal den Ausgleich zu erzielen, unsere Defensive stand aber sicher, so dass wir nach 120 Minuten als verdienter, wenn auch nicht souveräner Sieger vom Platz gingen. Nun heißt es in den kommenden 2 Wochen noch zulegen, denn Steigerungspotential war in vielen Bereichen zu erkennen, und dann schauen, gegen wen wir in der nächsten Runde am 21.8. was zu leisten in der Lage sind.

Alle Infos zum Spiel findet ihr hier:

Platzierungsrückspiel FC Wacker 90 Wittgensdorf 2 – BWC 2 2:5 (2:1)

„Gelungener Abschluss“

An diesem Sonntag stand das Rückspiel in Wittgensdorf auf dem Plan, bei dem es nicht um viel ging, welches wir aber trotzdem gewinnen wollten. Wir gingen mit dem Vorsatz in das Spiel, von Beginn an die Kontrolle zu übernehmen. Das gelang uns die ersten Minuten auch gut, es sprangen aber keine großen Chancen heraus. In den Folgeminuten wechselte der Ballbesitz immer wieder – beide Mannschaften suchten nach Wegen, sich Chancen zu erarbeiten. Etwas überraschend hatte nach 15min der Gastgeber dann eine solche und konnte sie auch vollenden. Diese begünstigten wir durch ein sehr schlechtes Abwehrverhalten, wodurch wir es dem gegnerischen Spieler sehr leicht gemacht haben. Wir waren aber nicht gelämt von dem Rückstand und erkämpten uns gleich wieder mehr Ballbesitz. 10 min später ein ähnliches Bild – ein langer Ball aus der gegnerischen Abwehr, unsere Abwehr war nicht geordnet und der Ball plötzlich im Netz – o:2. Auch jetzt waren wir nicht geschockt und erarbeiteten uns weiter Chancen. Dabei waren die Offensivaktionen über unsere Außenpositionen meist erfolgreicher als die Pässe in unsere Sturmspitzen. So war es auch nicht unverdient, dass nur wenige Minuten später ein Distanzschuss von J. Pohlhaus den Weg ins gegnerische Tor fand. In den Minuten vor der Pause waren wir bemüht, einige gefährliche Aktionen konnten wir uns auch erspielen, jedoch sprang noch nix zählbares dabei heraus.
Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang es uns endlich mal, sofort dort anzuknüpfen, wo wir vor dem Halbzeitpfiff aufgehört hatten. So war es das gleiche Bild – wir waren bemüht und der Gegner versuchte nur zu reagieren. Es dauert auch nur 5min, ehe ein langer Ball aus unserer Deffensivabteilung den Kopf von M. Pfeil fand, der diesen überlegt im Tor unterbringen konnte. Je länger das Spiel dauerte, so dominanter wurden wir und erarbeiteten uns immer mehr Torchancen. Und heute konnten wir auch mehr davon nutzen – nach 20 gespielten Minuten im zweiten Durchgang setzte sich M. Heimhalt technisch stark im gegnerischen Strafraum durch und versenkte den Ball im Netz. Und wir spielten weiter – keine 7 min nach dem Führungstreffer erreichte eine Hereingabe unseren groß gewachsenen P. Meyer, der ihn im Tor unterbrachte. Trotz ein paar Wechseln in unseren Reihen war die Führung nie gefärdet, da der Gastgeber keine Ideen mehr hatte und wir das Spiel clever verwalteten. Der Schlusspunkte wurde 10min vor dem Ende vom „Punkt“ aus gesetzt – nachdem ein Spieler von uns im Strafraum zu Fall gebracht wurde, verwandelte T. Bauer den fälligen Elfmeter zum verdienten 5:2 Endstand.
Es war ein gelungener Abschluss der durchwachsenen Saison, bei dem wir uns nochmal ein schönes Ergebnis erarbeitet haben. Nun heißt es einige Wochen regenerieren und zu Saisonbeginn Mitte Juli wieder voller Tatendrang in die neue Spielzeit starten.

Alle Infos zum Spiel findet ihr hier:

Platzierungshinspiel BWC – FC Wacker 90 Wittgensdorf 2 3:2 (3:0)

„Licht und Schatten“

Im letzten Heimspiel emfingen wir bei bestem Wetter den Tabellenfünften aus Wittgensdorf. Personell etwas rehabilitiert gingen wir mit dem Vorsatz ins Spiel, dieses Mal von Beginn an wach und präsent zu sein. Vom Anstoß hinweg gelang uns das sehr gut – wir hatten sofort Ballbesitz und versuchten mit Tempo nach vorn zu spielen. Das funktionierte bereits nach wenigen Sekunden, als D.Bröcher auf der rechten Außenbahn in den Raum geschickt wurde und seine Abnahme in der Mitte durch ein elfmeterwürdiges Foul von A. Schoenig nicht verwertet werden konnte. Wir spielten weiter druckvoll und aggressiv – der Gegner bekam kein Zugriff auf das Spiel und wir setzten durch gezielte Angriffe über die schnellen Außenpositionen oder durch lange Diagonalbälle sehr schmerzhafte Nadelstiche. So war es bereits nach nicht mal 10 gespielten Minuten, als D.Bröcher erneut Tempo aufnahm und im Strafraum umgerissen wurden – den fälligen Elfmeter verwandelte A. Schoenig sicher zur völlig verdienten Führung. Im Anschluss spielten wir weiter offensiv und waren dabei auf allen Positionen ideen- und erfolgreich. Nach einigen guten steil gespielten Bällen, die vom heute unglücklich agierenden Schiedsrichter noch wegen vermeintlichen Abseitsentscheidungen zurück gepfiffen wurden, konnte sich S. Yako am linken Strafraumeck behaupten, seine eigentlich verunglückte Hereingabe fand dennoch M. Pfeil am langen Pfosten, der den Ball mit Übersicht im Tor unterbrachte. Auch nach diesem Tor steckten wir nicht zurück und spielte weiter druckvoll und energisch aufs gegnerische Tor, so dass bereits nach 30 min S. Yako dieses Mal selbst mit einem gezielten Schuss ins lange Eck den deutlischen Vorsprung markieren konnte. Deffensiv stand unsere Abwehrreihe gut, die meist lang geschlagenen Bälle konnten zum großen Teil von unseren Innenverteidigern oder dem mitspielenden Torwart R. Kurz abgewehrt werden. Im Offensivbereich hatten wir weitere große Chancen, um den Vorsprung auszubauen, welche wir aber nicht konsequent nutzten.
In der Halbzeit machten wir uns klar, dass wir nicht nachlassen durften, um das Spiel hier ohne Gefahr für uns zu entscheiden – doch genau das machten wir. Nicht der Gegner kam mit neuer Energie aus der Kabine, sondern wir stellten unseren Spielbetrieb ohne erkennbaren Grund fast gänzlich ein. Wir gingen nicht mehr die Wege, wir wir es noch im ersten Durchgang getan hatten, wir spielten nicht mehr die intelligenten Pässe und erhöhten unsere Fehlpassquote ins Unermessliche. Der Gegner, der sich nicht mehr viel von diesem Spiel erwartet hatte, wirkte überraschte und versuchte seinerseits aus unseren Fehlern Kapital zu schlagen. So probierte er weiterhin mit langen Bällen in unser Abwehrzentrum und seinen schnellen Stürmern unsere Deffensivreihe zu überbrücken, was ihm aber noch nicht gelang. Wir wirkten unsicher und so war der Anschlusstreffer nach 20 gespielten Minuten nicht überraschend. Nun hoffte man, dass uns das wach machen würde, doch das Spiel lief genauso weiter und uns gelang es auch durch frische Kräfte in der Offensive nicht, für Entlastung zu sorgen. Wir erarbeiteten uns zwar noch einige Torchancen, bei denen sich Z. Wang und D. Bröcher ein ums andere Mal gut in den Strafraum kombinierten, jedoch landete der Ball zu schnell wieder in unserer, jetzt mittlerweile wackligen Abwehrreihe, so dass auch noch das folgerichtige zweite Tor fiel, als der Abwehrverbund nach einem geklärten Ball nicht schnell genug rausrückte und dadurch der Ball schnell wieder in unserem Strafraum landete.
Wir konnten dann die Führung über die Zeit retten, jedoch fühlt sich dieser Sieg aufgrund der zweiten Hälfte wie eine Niederlage an und macht das Rückspiel in 3 Wochen wieder zu einer Partie, in der sich der Gegner vor heimischer Kulisse nochmal Chancen ausrechnen wird.
Für uns heißt es jetzt nochmal bis zu diesem Spiel ein letztes Mal die Spannung oben halten und im Rückspiel einfach mal zwei erste Halbzeiten spielen.

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18. Spieltag FSV Grüna-Mittelbach 2 – BWC 2: 3:3 (2:0)

„Mannschaftliche Geschlossenheit“

Zum letzten Punktspiel waren wir in Grüna zu Gast. Gegen diesen Gegner hatten wir uns sowohl im Hinspiel als auch letztes Jahr an derselben Stelle immer schlecht verkauft. Schon allein deshalb hieß unsere Mission Wiedergutmachnung, doch die Vorzeichen standen nicht gut: unsere Personaldecke war vor diesem Spiel so dünn wie nie, so dass wir es nur durch viele Telefonate und der Reaktivierung von 3 „pensionierten“ Spielern schafften, 12 spielfähige Spieler auf dem Platz zu haben. Die dadurch notwendigen Umstellungen und die daraus folglichen Abstimmungsfehlern sollen uns gleich eiskalt erwischen – der Gegner startete motiviert und druckvoll, wir hingegen waren noch in der Findungsphase, als es das erste Mal schon nach nicht mal 3 Minuten bei uns klingelte. Ein schlecht gespielter Abstoß von unserem Torwart R. Kurz brachte A. Schoenig auf der linken Abwehrseite in Bedrängnis, der daraus resultierende Ballverlust konnte ein Gegenspieler aufnehmen, spielte sich auf der Grundlinie durch und der sicher gespielte Querpass konnte problemlos verwertet werden. Doch der „Hallo Wach“-Effekt ließ noch auf sich warten – wir fanden immer noch nicht ins Spiel und der Gegner legte nach weiteren 5 Minuten nach. Dieses Mal konnten wir die Hereingabe auf der rechten Abwehrseite nicht verhindern und nachdem S. Haack noch unter dem Ball durchtauchte, war es wiederrum für den gegnerischen Stürmer kein Problem, den Ball im Tor unterzubringen. Dieses Tor rüttelte uns nun aber wach – wir erhöhten schrittweise unseren Ballbesitz und versuchten mehr und mehr, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Die Bälle in die Offensivereihen verpufften vorerst noch an der sicher stehenden Deffenisve des Gegners. Doch mit jeder gespielten Minute konnten wir den Gegner mehr vom eigenen Tor weghalten, indem wir offensiv versuchten, uns an den Strafraum ranzukombinieren. Dabei kamen wir zu mehr Abschlüssen, welche noch zu ungenau waren. Dabei konnten besonders D. Bröcher, Z. Wang und S. Yako ihre Schnelligkeit und technische Sicherheit immer besser ausspielen, womit der Gegner zunehmend überfordert war. Mit dem Pausenpfiff waren wir überlegen, nur das Tor fehlte noch. In der Kabine schworen wir uns nochmal ein, genau so weiterzumachen, was uns sehr gut gelang.
Mit dem Wiederanpfiff übernahmen wir sofort wieder die Kontrolle und drängten auf das gegnerische Tor. So dauerte es keine 3 Minuten, ehe ein Standart das längst überfällige Tor brachte: ein Freistoß aus zentraler Position mit einem Torabstand von ca. 22m hämmerte A. El Harraq mit einer sehr guten Schusstechnik in die Maschen. Dieses Erfolgserlebnis nutzen wir weiter, um neue Angriffe zu starten. Der Gegner seinerseits versuchte durch viel Unruhe und Diskussionen unseren Spielfluss zu unterbrechen. So war die Entstehung des nächsten gegnerischen Treffers auch nicht verwunderlich: nachdem A. El Harraq im eigenen 5m-Raum einen strammen Schuss in die Magengegend bekam und daraufhin zusammensackte, unterbrach der Schiedsrichter völlig zu Recht das Spiel. Die Gegner, die dafür kein Verständnis hatte, nahmen den folgenden Schiedsrichterball sofort in Besitz und verwehrteten ihn aus kurzer Distanz – scheinbar haben sie von Fairplay noch nicht viel gehört. Mit Wut im Bauch und einem Rückstand von 2 Toren gaben wir wieder Vollgas – wir erkämpften uns die Bälle und versuchten, unsere agilen Offensivspieler einzusetzen. So waren keine 2 Minuten nach dem Gegentreffer gespielt, als ein weiterer Freistoß aus ähnlicher Position von A. El Harraq erneute sehenswert direkt im Tor untergebracht wurde. Wir pressten weiter und wollten das Spiel hier nicht aufgeben. Sowohl S. Yako als auch Z. Wang hatten noch hochkarätige Chancen, welche sie aber nicht konsequent abschlossen. So war es – wie sollte es anders sein – 2 Minuten vor Schluss erneut ein Freistoß, der den Endstand brachte: dieses Mal trat diesen S. Haack kurz hinter der Mittellinie in den Strafraum, wo er zentimetergenau den Kopf von A. Schoenig erreichte, welcher den Ball exakt zwischen Torwart und kurzen Pfosten unterbringen konnte.
Dieser Punktgewinn fühlt sich nach dem Spielverlauf wie ein Sieg an. Neben dem eher unwichtigen Ausgang dieses Spieles sollte uns die geschlossene Mannschaftleistung über fast die ganze Spielzeit und der große Wille, welchen jeder Spieler gezeigt hat, stolz machen und uns positiv auf die letzten beiden Platzierungsspiele sowie die nächste Saison blicken lassen. Bis dahin heißt es den Verletzenstand zu minimieren und in 2 Wochen nochmal ein starke Mannschaft zum letzten Heimspiel auf den Platz zu schicken.

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12. Spieltag BWC 2 – SG Adelsberg: 1:2 (0:1)

„Zu wenig Kraft“

Zum Nachholspiel am Himmelfahrtsfeiertag hatten wir den aktuellen Tabellenführer aus Adelsberg zu Gast. Bei perfekten Bedingungen nahmen wir uns viel vor und wollten uns für die Niederlage aus dem Hinspiel revangieren. Wir versuchten, von Beginn an Zugriff auf das Spiel zu bekommen, was uns aber noch nicht wirklich gelang. Und dafür gab es auch gleich die Quittung: ein steil gespielter Ball über die linke Abwehrseite konnte von einem gegnerischen Stürmer erlaufen werden, dieser wurde jedoch noch von A. Schoenig gestellt. Der Angreifer legte den Ball aber dann in die Mitte ab, wo zwei weitere Gegenspieler freistanden, da unsere Innenverteidiger nicht mitgelaufen waren. Diese schoben dann ohne Mühe zum frühen 1:0 ein. Dieses Tor rüttelte uns wach – wir kamen besser ins Spiel, ohne jedoch zwingend zu sein. Wir versuchten, Angriffe über unsere Außenspieler D. Bröcher und S. Voigt zu kreieren, welche aber nur vereinzelt ankamen. In der Spitze konnten die Bälle meist dann nicht zwingend verwertet oder von gegnerischen Abwehrverbund entschärft werden. Die Gästemannschaft hingegen versuchten durch schnelle Konter unsere Abwehrreihe zu überspielen, was teilweise auch gefährlich gelang, ohne das daraus aber Gegentore entstanden. Im zweiten Durchgang – wir nahmen uns vor, mit langen Bällen zu mehr Torchancen zu kommen – gab es ein ähnliches Bild: wir waren bemüht, ohne jedoch überlegen zu sein und der Gegner lauerte auf Konter. Die Gäste wollten dann die Entscheidung erzwingen, was sie immer wieder durch vermeitliche Fouls in unserem Strafraum zu erschleichen versuchten. Wir hingegen fanden kein Weg, den gut stehenden Abwehrverbund des Gegners zu durchbrechen. Nach 70 Min war es mal wieder so ein gefährlicher Konter, bei dem unsere Innenverteidigung zu langsam bzw. der Stürmer zu schnell war, so dass unsere Verteidiger den Gegner nur durch unfaire Mittel stoppen konnten – der fällige Strafstoß wurde sicher versenkt.
Auch im Anschluss hörten wir nicht auf, weiter nach vor zu spielen und mit langen Bällen unsere schnellen Stürmer einzusetzen. 12 Min vor dem Ende klappte ein solcher Ball mal – ein lang gespielter Ball aus dem Mittelfeld erreichte genau den Kopf von Z. Wang, der gegen die Laufrichtung vom Torwart einnetzen konnte. Die letzten Minuten versuchten wir nochmal alles, ohne aber das gerechte Ergebnis ernsthaft in Gefahr zu bringen. So mussten wir uns an diesem Tag mit der Niederlage zufriedenstellen und damit auch entgültig die Resthoffnungen auf die Aufstiegsplätze zu den Akten legen. Nun heißt es ein paar Tage regenerieren und im letzten Punktspiel am Sonntag in Grüna nochmal alles geben.

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16. Spieltag ESV Lok Chemnitz 2 – BWC 2: 3:3 (2:1)

„Nachlegen“

Heute waren wir beim aktuellen Tabellenführer zu Gast und es sollte ein Vormittag vieler Überraschungen werden. Zu diesen zählte, dass wir zum einen trotz des herbstlichen Wetters auf dem geliebten Rasenplatzes spielen durften. Weiterhin wechselte das Wetter nicht in den Frühlings-, sondern in den Wintermodus, so dass wir uns sogar über ein paar Schneeflocken wundern durften. Überraschenlassen wollten wir uns nicht vom Gegner, den wir noch als sehr körperlich präsent in Erinnerung hatten. So gingen wir ins Spiel und nahmen uns vor, dem Gegner unser Spiel aufzudrängen. Doch es folgte eine weitere Überraschung: es dauerte keine 60 Sekunden und wir lagen 0:1 hinten. Der Gegner begann mit dem Anpfiff sofort zu pressen und wir waren noch garnicht richtig da, so dass bereits nach einer halben Minute ein gegnerischer Stürmer allein auf unser Tor zurannte, da aber noch vergab. Wenige Sekunden später machte der Gastgeber es besser und wir waren im Rückstand. Nun hieß es nachlegen und Reaktion zeigen – und genau das taten wir. Sofort nach unserem Anstoß übernahmen wir das Heft des Handelns und drückten den Gegner in seine Hälfte. Wir erspielten uns einen Angriff nach dem anderen, sehr oft über den schnellen D. Bröcher über rechts oder steil gespielte Bälle auf M. Pfeil oder Z. Wang. Lediglich an genauen Torabschlüssen haperte es noch. So dauerte es genau 15 Minuten, bis es klappen sollte – ein schnell gespielter Ball in die Spitze konnte Z. Wang erlaufen, den herauseilenden Torwart umspielen und gekonnt ins leere Tor einschieben. Dieser Ausgleich motivierte uns, weiter offensiv zu aggieren, was sich auch in weiteren Chancen wiederspiegelte. Der Gegner versuchte nun von seiner Seite aus, ebenfalls Aktionen nach vor zu kreieren, welche aber zunächst von unseren Abwehrreihen abgeblockt werden konnten. So führten nach weiteren 15 Minuten mehrere individuelle Fehler, ein schnell gespielter Konter und ein deutliche Abseitspostion dazu, dass der Gegner zum 2:1 einschieben konnte. Die restlichen Minuten waren wir bemüht, den erneuten Ausgleich zu erzielen, was uns noch nicht gelingen wollte.

Mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit drehten wir den Spieß um, überraschten den Gegner und erzielten durch einen sehenswerten Sololauf von D. Bröcher innerhalb der ersten Minute den Ausgleich (welcher kurioserweise wieder genau 15 Spielminuten nach dem letzten Tor war). In der Folge hatten wir Oberwasser und der Gegner wirkte verunsichert und ratlos. In dieser Phase verpassten wir es, einen weiteren Treffer nachzulegen und erlaubten uns stattdessen, die Fehlpassquote zu erhöhen und eine unerklärliche Nervosität aufzubauen. Das ließ den Gegner wieder erstarken, was die Partie auf ein ausgelichenes Niveau hob und sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Je näher das Ende der Partie rückte, je mehr beschlich einen das Gefühl, dass diejenige Mannschaft, die das nächste Tor machte, als Sieger vom Platz gehen sollte. So war es der Gastgeber, der nach einem Fehler von unserem bis dahin guten Torwart R. Kurz den Ball 5 Minuten vor dem Ende im Tor unterbringen konnte. Wir bemühten uns nach Kräften, uns nochmal aufzubäumen, jedoch fehlte uns die Energie und der letzte Wille. So hatten sich eigentlich schon alle mit dem Ergebnis abgefunden, wenn es da nicht den letzten Freistoß für uns gegeben hätte. Diesen schlug M. Pfeil aus 25m Torentfernung in den Strafraum, wo M. Heimhalt genau richtig stand und den Ball zum späten und zugegebenermaßen glücklichen Ausgleich einköpfen konnte.

So fühlte sich das Ergebnis wie ein Punktgewinn an, obwohl wir mit der Leistung der ersten Hälfte ohne Probleme als deutlicher Sieger hätten vom Platz gehen können, wenn nicht sogar müssen. Jetzt heißt es, die Spannung hochhalten und uns bestmöglich auf die Partie am nächsten Sonntag vorzubereiten, ob dort erneut dreifach punkten zu können.

 

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11. Spieltag VFL Chemnitz 3 – BWC 2: 0:2 (0:0)

„Reaktion zeigen“

Mit dieser Einstellung traten wir heute in Bernsdorf an, um die sehr dürftige Leistung von vor 2 Wochen zu egalisieren. Das das trotz des letzten Tabellenplatzes unseres Gastgebers nicht einfach werden würde, wurde uns bereits vor Anpfiff vom schmudeligen Wetter und dem weichen Platz klar. Trotzdem gingen wir hoch motiviert in die Partie und übernahmen sofort die Spielkontrolle. Wir waren sofort bemüht, Offensivaktionen zu kreieren und die Gegner unter Druck zu setzen. Das gelang uns gut, wobei die ersten Torannäherungen noch sehr ungenau waren. Die erste gefährliche Aktion ergab sich, als A. Schoenig gut in Szene gesetzt wurde, jedoch aus kurzer Distanz seinen Meister im gegnerischen Towart fand. Kurz danach schickte M. Heimhalt erneut A. Schoenig in die Tiefe, dieser zögerte bei dem Querpass jedoch einen Moment zu lang, so dass ein Abwehrbein zur Ecke klären konnte. Der Gegner seinerseits versuchte, durch lange, in die Tiefe gespielten Bälle auf seine schnellen Stürmer bzw. Flügelläufer unsere Abwehr zu überspielen, worauf wir uns anfangs noch einstellen mussten, was uns aber nach kurzer Zeit gut gelang und wodurch wir deffensiv sicher standen. So spielten die Gegner zwar eine Menge langer Bälle, diese wurden aber nicht gefährlich, dass sie entweder von unseren Abwehrspieler abgewehrt/abgelaufen werden konnten oder von unserem Torwart R. Kurz aufgenommen wurden. Nach 20 Minuten – wir waren mittlerweile dominierend – wurde unsere Bemühungen erst einmal unterbrochen: innerhalb von 5 Minuten mussten wir 2 verletzungsbedingte Wechsel vornehmen, was uns kurzzeitig verunsicherte. In den Folgeminuten gelang uns es aber wieder, die Ruhe und Überlegenheit zurück zu gewinnen und wir versuchten, weitere Angriffe zu spielen, welche doch meist durch fragwürdige Abseitsentscheidungen oder unnötige Fouls verpufften.

Im zweiten Durchgang wollten wir weiter druckvoll agieren und unsere Fehler abschalten – und so begannen wir auch. Es bot sich dasselbe Bild: wir drängten aufs gegnerische Tor und der Gegner versuchte mit langen Bällen uns zu Fehlern zu zwingen. So dauerte es nicht lang, bis wir erfolgreich waren: M. Pfeil bekam den Ball am Strafraumrand zugespielt und bei dem Versuch, diesen quer zu spielen, landete er im langen Eck. Dieser Treffer motivierte uns weiter, so dass wie auf den nächsten Treffer drängten. Ein Großchance hatten wir, als ein schnell gespielter Ball auf die linke Seite zu A. Schoenig gespielt wurde und dieser den mitlaufenden Z. Wang anspielte, dieser jedoch freistehend vor dem Tor vergab. Einige Minuten später machten wir es dann besser – D. Bröcher wurde über rechts auf die Reise geschickt, die Flanke verfehlte zunächst die direkte Abnahme, jedoch bekam der Gegner den Ball nicht deutlich geklärt, so dass M. Heimhalt im Nachsetzen und mit Übersicht den Ball im Tor unterbringen konnte. Die restliche Spielzeit versuchten wir weiterhin, offensiv zu verteidigen und noch ein Treffer nachzulegen. In der Defensive standen wir weiterhin sicher, zu Chancen kam der Gegner nur, wenn wir Fehler machten. So konnten wir ohne große Probleme das Ergebnis halten und die Punkte mitnehmen. Jetzt heißt es, den Erfolg kurz zu genießen und uns dann auf die nächste Partie am kommenden Sonntag beim Tabellenführer vorzubereiten.

Alle Infos zum Spiel findet ihr hier:

14. Spieltag BWC 2 – FV Blau-Weiss Röhrsdorf 2: 1:2 (0:1)

„Winterschlaf“

Aus diesem ist an diesem sehr sonnigen und warmen Sonntag unser Platz auf der Clausstraße erwacht. Bei fast schon sommerlichen Temperaturen, jedoch sehr tiefen und unebenen Boden empfingen wir unsere Gäste aus Röhrsdorf. Mit einer deutliche enspannteren Personaldecke wollten wir die Punkte auf dem heimischen Platz lassen.
Eine gegenüber dem letzten Spiel nur leicht veränderte Mannschaft stellte sich dem Tabellennachbarn gegenüber und wollte genauso erfolgreich sein wie schon vor 2 Wochen. Doch es kam alles anders… weiterlesen