20. Punktspiel

20.Punktspiel

Sonntag 31.03.2019 1500Uhr

SpVgg. Blau Weiß Chemnitz : VfB Fortuna Chemnitz 1 : 6 (1:3)

Tore:

0:1 Neubert (4.min.) / 0:2 Weißbach (9.min.) / 0:3 Groschopp (16.min.) / 1:3 Pfeifer (20.min.)

/ 1:4Neubert (46.min.) / 1:5 Rüger (52.min.) / 1:6 Vass (60.min.)

Schiedsrichter: Schubert, Philipp   (VfL Chemnitz)

  1. Assistent: Unger, Philipp /
  2. Assistent: Simolka, Robert      

Zuschauer: 45 

Spielbericht:

Gegen den Tabellenzweiten waren die Rollen von vornherein klar verteilt, denn auch in Bestbesetzung wäre unser Team der krasse Außenseiter in diesem Spiel gewesen. Dass mit Lippert und auch Lenz zwei weitere Akteure die ohnehin schon lange Verletztenliste weiter auffüllten, machte die Aufgabe natürlich noch schwerer. So verwundert es auch nicht, dass wir von Beginn an unter gehörigem Druck standen. Der Gegner lief unsere Spieler zeitig und energisch an, und es fiel den meisten unserer Männer schwer, in engen Situationen die Übersicht zu behalten. Schon in der ersten Minute hätte es im Kasten von Schlesiger klingeln können. Steven Riemer rutschte beim Zuspiel von Pfeifer im Strafraum weg, und ein VfB-Stürmer hatte freie Schussbahn, scheiterte aber am glänzend regierenden Keeper der Blau-Weißen. Lange konnte die Null aber leider nicht gehalten werden, denn schon 3 Minuten danach zappelte die Kugel das erste Mal in den Maschen der Gastgeber. Ein schneller Angriff  über unsere rechte Abwehrseite konnte nicht unterbunden werden, und nach schöner Flanke erfreute sich VfB-Akteur Neubert im Fünfmeterraum aller Freiheiten, so dass er keine Mühe hatte, das Leder einzuköpfen (4.min.). Angriff auf Angriff rollte auch danach auf unser Gehäuse zu. Nur mit viel Mühe konnten brenzlige Situationen bereinigt werden. Dies oft, wie in der 9. Minute, nur auf Kosten eines Eckballs. Dieser brachte dann auch gleich das zweite Tor für den Favoriten. Allerdings sah unsere Hintermannschaft dabei alles andere als gut aus. Aus einem Pulk heraus zirkelte Routinier Weißbach die Pille per Kopf geschickt ins Blau-Weiße Tor (9.min.). Und auch der 3. Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Einen langen Ball hinter unsere Viererkette geschlagen, ersprintete sich Groschopp und hämmerte diesen aus vollem Lauf ins lange Eck (16.min.). 0:3 nach 16 Minuten, das ließ wieder Schlimmes befürchten. Zum Glück berappelte sich unser Team etwas, und tatsächlich gelang schon kurz darauf das 1:3. Jalal holte auf der rechten Seite einen Eckball heraus. Den gut von Zimmermann hereingetretenen Ball wuchtete Marcel Pfeifer mit einem Kopfball in das VfB-Tor. Der Treffer brachte etwas mehr Sicherheit in unsere Aktionen. Gefährlich nach vorne zu agieren, gelang aber nur höchst selten. Lediglich in der 45. Minute prüfte Jalal den gegnerischen Keeper einmal mit einem Schuss, welcher aber kein Problem für diesen darstellte. Danach ging es in die Pause, und unser Team nahm sich fest vor, nicht abgeschossen zu werden und den Kasten erstmal sauber zu halten. Doch es sollte gleich wieder einen Rückschlag diesbezüglich geben. Erik Trebecks Abwehrversuch nach Pass in den Strafraum misslang, und solche Fauxpas nutzen die cleveren VfB-Kicker natürlich sofort und erzielten in der 46. Minute das 1:4. Auch beim Tor Nummer 5 agierte unsere Mannschaft alles andere als gut, denn wieder ließ man nach einer Ecke die Konzentration und das nötige Deckungsverhalten vermissen. Top-Torschütze Rüger hatte so leichtes Spiel, die Kugel aus Nahdistanz per Kopf  zu versenken (52.min.). Wieder also zwei ganz schnelle Tore kassiert. Damit waren natürlich alle Messen gelesen, und es ging wirklich nur noch um Schadensbegrenzung. Obwohl fast in allen Belangen unterlegen, war es dennoch anerkennenswert, dass sich unsere Mannschaft nie aufgab. Dies war auch ein Grund, warum nur noch ein weiterer Treffer für die blau-gelben Gäste fiel. Vass konnte in der 60. Minute von Klipphahn nicht am Schuss aus gut 18 Metern gehindert werden. Und so zischte die Pille unhaltbar in die rechte untere Ecke. 1:6 war dann auch der Endstand, denn in den letzten 30 Minuten steckte der Gegner sicher etwas zurück, und es gelang, die Angriffe weitestgehend zu unterbinden. Wenn man bedenkt, unter welchen Vorraussetzungen beide Teams aufeinander trafen, dann ist solch ein Resultat sicher nicht verwunderlich. Nun gilt es in Reichenbach am kommenden Sonntag, wieder an die zu Beginn der Rückrunde gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Zu wünschen wäre es unserem Team, dass endlich einmal genügend Personal zur Verfügung steht und die Verletzten- und Ausfall-Misere endet.

Aufstellung:

Schlesiger / Pfeifer / Riemer / Uhlig / Trebek / Zimmermann / Jalal / Schmeißer / Ben (ab 37.min. Michel) / Klipphahn / Hieckel

noch im Kader: Kretzschmar